Würde

Mal so ein paar Gedanken….

über das Thema WÜRDE…  seit vielen Jahren bin ich diesem Begriff/Thema/Gefühl irgendwie verbunden…. Suche, was Würde wahrhaft bedeutet….

16830617_1877363189203249_1409246078618994358_n

Angetriggert durch das heutige Datum (als Numerologin wohl selbstverständlich 😉 ). Die 21, die 1 und die Quersumme die 33!

Die Würde sinkt mit dem Menschen und die Würde erhebt sich mit dem Menschen….. so irgendwie in dieser Art habe ich das mal gelesen… Immer wieder frag ich mich aber, was definiert denn die Würde?

Cicero meinte, man müsse seine Würde durch sittliche Lebensführung erwerben… geht’s bei Würde nur um Sittlichkeit? Nur wenn ich ein moralisches Leben in Anstand und Würde, ergo gleichbedeutend mit Moral und Sittlichkeit lebe, bin ich würdevoll? Das kann ich so nicht wirklich nehmen.

Ich geh mal meiner nächsten Frage nach… Kann Würde gegeben oder genommen werden? Ich dachte früher immer, ja sie wird einem genommen… ich dachte das sehr lange, bis vor kurzem noch… Doch irgendwas beginnt sich hier zu verändern, in mir, in meinen Gedanken, meinen Glaubenssätzen.

Früher fand ich manche Erziehungsformen würdelos, denn damit entwürdigte man das Kind. Dann fand ich partnerschaftlichen Umgang würdelos, denn damit entwürdigt man den Partner. Dann fand ich den Umgang mancher Firmenchefs mit dem Personal würdelos, denn es entehrte den Arbeitnehmer. Vor kurzem fand ich den Umgang mit Sterbenden würdelos, wenn man sie lang genug leiden ließ…. Aber alles waren Beobachtungen –  bis vor einiger Zeit, da tappte ich selbst in eine große Würdelosigkeit hinein…..

Jemand warf mir ein bestimmtes Verhalten vor, welches mich indirekt der Würdelosigkeit bezichtigte. Es stimmte nicht, kam nur aus dem Unvermögen des Gegenübers, welches sich permanent hinter „gutem Verhalten anderer gegenüber“ versteckt, um das eigene mangelnde Vertrauen zu vertuschen und so Regeln aufstellte, die ein „Fließen“ unmöglich machten (auch eine Form der Würdelosigkeit), ich jedoch begann mich ob dieses Verhaltens  zu rechtfertigen und mich schon damit und in weiterer Folge würdelos zu verhalten. Da hatte ich sie, die Würdelosigkeit, die ich seit Jahren im Kopf hatte, im Fokus. Sie kam wie „bestellt“ um zu erkennen und zu verstehen, aber auch um sie zu fühlen…

Da gefällt mir die Auslegung Friedrich Schiller’s recht gut in „Über Anmut und Würde“: „Beherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit und Würde heißt ihr Ausdruck in der Erscheinung.“ Das war es…. Beherrschung der Triebe, Beherrschung der Emotionen, Beherrschung der niederen Instinkte usw… es geht um Disziplin und Beherrschung. Weiter schreibt Schiller: „Auch die Würde hat ihre verschiedenen Abstufungen und wird da, wo sie sich der Anmut und Schönheit nähert, zum Edlen, und wo sie an das Fruchtbare grenzt, zur Hoheit. Der höchste Grad der Anmut ist das Bezaubernde, der höchste Grad der Würde ist Majestät“.

Wow, ich kann diese Zeilen immer wieder andächtig lesen und ein tief inneres Gefühl bahnt sich einen Weg an die Oberfläche. Mit diesen Sätzen konnte der Dichter alles benennen, was es mit Würde auf sich hat und man beginnt nicht nur zu verstehen, sondern dies auch zu fühlen. Ich ziehe den Hut vor diesen Alten Meistern der Kunst des „Wortes“.

Die Beherrschung der eigenen Emotionen, werden diese doch angetriggert durch die Vergangenheit. Frieden mit der Vergangenheit, sie einfach SEIN lassen, als das, was sie ist, eben Vergangenheit und durch Disziplin ein neues Verhalten entstehen lassen, aus dem eigenen Inneren heraus im MOMENT. Da wären wir aber auch wieder bei der Moral und deren Begriff ist mittlerweile abgeschmackt schon alleine durch die kirchliche Doktrin und vieler engstirniger Wesen aber andererseits geht es ohne sie in einer gesellschaftlichen Form recht schwer. Wir erkennen bislang die Normen der Gesellschaft, der Kirche, den Staat als moralische Instanzen an.

Worauf ich aber hinaus möchte ist, was ist die eigene „moralische Instanz“. Nicht die, die wir als gesellschaftliche Regeln und Konventionen übernommen haben, sondern die eigene innere moralische Instanz?

Was lassen wir für uns selbst „Sitte“ sein? Wie weit können wir unsere Grenzen wahren, was unsere eigene Würde betrifft? Oder lassen wir von anderen, ob bewusst oder unbewusst über diese inneren Grenzen hinweg trampeln, weil wir immer alles recht machen wollen, gut dastehen wollen oder recht haben wollen, uns rechtfertigen wollen, uns minderwertig fühlen und ähnliches. Das geht echt in „die Binsen“. Das ist wahre Würdelosigkeit und über lange Zeit gelebt, gibt es dann den einen oder anderen Triggerpunkt, ausgelöst durch einen lieben Mitmenschen, der genau seinen Finger in diese blutende Wunde legt. Die eigene Würdelosigkeit dann am eigenen Leib zu beobachten und zu fühlen ist vermutlich ein echtes Schockerlebnis, kann aber durchwegs in eine wundersame Heilung führen.

….. und wer weiß, vielleicht kann genau dies dann zu wahrer Würde führen, zu Anmut und Schönheit bis hin zu zum Edlen, zur eigenen Herrscherin oder zum eigenen Herrscher im eigenen Reich… anmutig und würdevoll…………… ❤

Ich denke, es ist schön, wenn wir uns weiter entwickeln, auch wenn es manchmal irgendwo weh tut. Und ja, es ist wahr, unser Wille zählt und öffnet uns viele Schranken. Je mehr wir das auch annehmen können, umso leichter wird es für uns, unsere Würde wahrhaft zu leben.

gerade nachdenklich,  ❤ lichst Eure Barbara

(c) copyright gerne jedoch nur unter vollständiger Quellenangabe http://www.kabeah.hpage.at oder http://www.numerologie.de.to

Advertisements

Ostern, das Fest der Auferstehung, der Erneuerung.

Wunderschönen Ostermontag

10341565_1708409229431980_4289083229384764798_n

 

Als Numerologin versuche ich die Jahresriten in die Jahresqualität miteinzuflechten. Jahresqualität 19, die Beziehung zum inneren Kind, worin liegt hier die Erneuerung, was darf auferstehen?

Das innere Kind in uns, was hat es erlebt und was will davon „erneuert“ werden? Wir alle kennen das doch, wir nehmen uns ganz fest vor, in bestimmten Beziehungen nicht mehr so zu agieren, wie wir es von „früher“ her gewohnt waren und dennoch, plumps – wir sind schon wieder mitten drin.

Unsere eigenen Gefühle bewirken, wie wir uns verhalten, egal ob wir supertoll ankommen wollen, oder ob wir uns dezent zurückhalten oder uns gar zurückgewiesen fühlen, wenn wir schon wieder irgendwo „nicht entsprochen“ haben.

In der Ostermesse hörte ich, wir kreuzigen unser Ego, um so neu aufzuerstehen. Und da kommen viele Gedanken, denn unsere Gefühle aus der Kindheit, egal ob nun „ sich unerwünscht fühlen, nicht richtig agierend fühlen, nicht gewollt fühlen, nicht zu entsprechen fühlen“ und was es da noch an unerlösten Themen gibt, all diese Gefühle entstanden aus Gedanken des Ego.

Und da denk ich mir, warum den Spieß mal nicht umdrehen? Oh nein, ist nicht auf meinem „sprichwörtlichen Mist“ gewachsen, diese Idee hatte schon Chuck Spezzano in einem seiner Bücher 😉 .  Kann es nicht sein, dass dies alles nur Projektionen waren, weil „wir“ die eigenen Eltern „nicht wollten“ und somit musste ein Lebensgesetz „das seinige tun“? Wie oft höre ich von anderen – und hab mir das selbst auch als Kind oft gedacht 😉 – ach hätte ich doch nur andere Eltern, ach wäre ich doch nur wo anders reingeboren, ach könnte mich nicht jemand adoptieren, ach vielleicht haben die mich nur bei der Geburt vertauscht.. usw…. einigen wird das vielleicht bekannt vor kommen 😉 …..

Wir alle sind nicht nur durch die Kindheit geprägt, wir bringen auch von uns aus „Veranlagungen“ mit, die wir heilen möchten und da dient die Kindheit wunderbar dazu, diese Veranlagungen sichtbar werden zu lassen. Einmal diese veränderte Sichtweise für sich selbst in Betracht gezogen, kann dies der erste Schritt zur Heilung einer ganz tiefen Wunde in uns sein und unser Ego wird zu Kreuze getragen. Es darf etwas „neu“ auferstehen ganz nach Erich Kästner: „es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben“!

Letztlich bringt uns die Bereinigung dieses „Irrtums“ dann zu einer wahrhaftigen Erkenntnis : „Wer sollte mich nicht lieben können, wenn ich mich selbst liebe“ …. Viele Türen, sei es für Beziehungen oder Erfolg gehen damit auf, die vorher fest verschlossen waren, da wir damit unseren Geist verwandeln und das Bewusstsein erlangen, alles erreichen zu können….

❤ lichst Barbara

(c) copyright Kabeah http://www.kabeah.npage.at

Circum 12 oder Hingabe und Frieden

Friede, so ein wichtiges Wort in unserer jetzigen Zeit. Jimi Hendrix hat einmal gesagt: „Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, dann wird die Welt Frieden finden.

circum-12

Hingabe oder erkennen, wie die Dinge WIRKLICH sind, dazu lädt uns die 12 stellvertretend hier im Dezember ein. Wahre Hingabe zeigt uns den inneren Frieden.

Die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht, über die Liebe zum Rechthaben. Wie oft setzen wir uns doch für unser Recht im kleinen Kreis ein, erhalten es auch und sind dann dennoch nicht glücklich, weil die Begleitumstände sich dadurch plötzlich verändern. Manchmal zahlt man so für das Rechthaben doch einen sehr hohen Preis.

Andererseits bringt es auch nicht viel, sich immer in Bequemlichkeiten zu flüchten. Sich den Dingen nicht zu stellen, ist schlichtweg eine Vogelstraußpolitik. Die Krux an der Geschichte ist die, WIE stellt man sich? Bleibt man innerlich ganz ruhig, weil man weiß, dass es eine größere Macht gibt als uns? Wäre eine gute Möglichkeit, denn solcherart in dem nötigen Vertrauen ruhend, können wir über unsere begrenzten Denkmuster hinausgehen und uns an unserem Inneren orientieren.

Das bedeutet, wir nehmen unsere weichen, fühlenden Qualitäten war und beginnen durch diese zu handeln. Wir lernen so Gedanken und Gefühle klar wahrzunehmen und auch auszudrücken.

Unsere Wahrnehmung liegt ziemlich oft an der Oberfläche, etwas sieht so aus, hört sich so an und tausend innere Gedanken aus früheren ähnlichen Erlebnissen wollen an die Oberfläche. Entsprechend ist unsere Wahrnehmung „getrübt oder gefärbt“. Wenn wir dann noch Rechthaben wollen, wird es schwierig, denn das Gegenüber, der andere, hat ja auch sein „gefärbtes Programm der Wahrnehmung“ und dann wird’s ein bunter Haufen, ein Tumult und das hat sehr wenig mit Frieden zu tun ……….

Rechthaben, Siege und Scheinsiege sind doch allesamt „Gütesiegel des Egoverstandes“ (muss gerade selbst schmunzeln über den Einfall dieser Benennung 🙂 ) . Wenn wir uns wieder getrauen, uns unserer inneren Führung zu überlassen, das, was wir erlebt und auch erkämpft und erduldet haben, loslassen können, die Erfahrungen damit SEIN lassen können, dann spüren wir vermutlich auch wieder ein Stück weit das Flämmchen des Urvertrauens. Und je mehr wir wieder einen Weg zu uns zurück, zu unserem Herzen und damit zur Liebe zu uns selbst entwickeln, um so klarer und freier wird unsere Sicht, wie etwas „Wirklich“ ist.

Die Liebe für uns selbst in unserem Herzen getragen und durch unser Sprechen und Tun zum Ausdruck gebracht kann nur den Segen des Friedens bringen in diese Welt. Beim jedem einzelnen von uns angefangen im Kleinen………. so darf mit dem nötigen Glauben und Vertrauen dies auch im Großen geschehen… eine liebevolle, fürsorgliche und aufbauende Zeitepoche bahnt sich so ihren Weg, das Gegenteil wurde zu lange gelebt, von jedem einzelnen von uns…… und wenn manche nun meinen, ich sei ein Träumer………. Ja, der bin ich…….. das Leben will erträumt werden durch Visionen, Hingabe und Liebe

(c) copyright Text und Bild: Barbara HMW   http://www.kabeah.npage.at

teilen erwünscht und erlaubt, jedoch nur unter vollständiger Quellenangabe

die Zahl 9, sehr präsent im September

der September oder die 9

ein paar Gedanken, angeregt durch eine Geschichte, die ich grad gelesen habe…. da fragt der Sohn den Vater, wieviel er denn in der Arbeit für eine Stunde bezahlt bekäme…. der Sohn ersucht ihn, ihm die Hälfte des Geldes zu leihen, die zweite Hälfte hat er selbst…. der Vater wird wütend, begreift nicht….. doch der Sohn meint dann ganz liebevoll, Papa, ich will nur eine Stunde Deiner kostbaren Zeit kaufen… auf dass Du sie mit mir, Deinem Sohn verbringst……

…… wenn ich so zurückdenke, wir Menschen haben immer gearbeitet um unseren Kindern etwas zu bieten…. doch ist es das Ganze, das Geld wirklich wert, wenn dabei die Zuwendung, die Hingabe, der Ausdruck des Gefühls, das Spiel usw… auf der Strecke bleiben?

mit GELD, Prestige, Anerkennung kann man nicht ALLes kaufen… Geld ist Energie, wie alles andere auch…. nur, es wird ihm soooviel Stellenwert eingeräumt, weil unsere Selbstwert damit konform geht….

die 9 in der Numerologie…. das Loslassen, das Beenden, das Mitgefühl, die Empathie, die Hinwendung zum anderen aus dem Bewusstsein der eigenen Integrität heraus…aus dem Wissen, wer ICH bin……

die 9, das Leben mit Integrität zu leben, ausgerichtet nach der höchsten Intelligenz des Herzens und nicht nach der Intelligenz des Könnens und Wissens….

die 9… das Leben so auszurichten, dass andere „folgen“ können… das bedeutet Verantwortung….. denn „wohin“ folgen die anderen wenn man in sich selbst soviel Chaos hat, dass der Weg oftmals ein Weg des Fanatismus, des Egos und des Irrweges ist?

die 9….. der Weg des Vorbildes….. nicht der Weg des Wasser predigen und Wein trinken ……….. wo ist man wahrhaft Vorbild?.. Vorbild sind wir immer nur, wenn wir aus dem Herzen heraus agieren… Herz und Mitgefühl, den anderen dort abholen wo er steht und sich selbst dabei voll Empathie mit einbringen… auf dieser Ebene ist wahre Verbindung möglich………….

die 9…… mit gutem Beispiel vorangehen… nehmen wir wieder das Kind, den Sohn oder die Tochter her…. welchem Beispiel folgen unsere Kinder… welches Beispiel geben wir ihnen denn, wenn wir nur unserem eigenen Ego folgen, wenn wir alles am Geld messen, wenn wir uns „gegen“ sie entscheiden, wenn wir emotionale Bedürftigkeit an den Tag legen, wenn wir zwar anwesend sind, uns jedoch empathisch aus dem ganzen Geschehen aussen vor halten, ………. (darf jeder für sich selbst weiterspinnen )…… ?

Viele Menschen, vor allem 9er können gut reden, brilliant sprechen, haben ideale Vorstellungen jedoch, was oder wem nützt das? Taten sprechen oftmals mehr als Worte… das ist das Beispiel, welches die Menschheit braucht…..die 9 sie will auch handeln, denn die 4 die Tat oder die Handlung ist ihr Gegenpol… der integriert werden will…. nicht nur sprechen sondern auch handeln….. was nicht umgesetzt wird, wurde niemals integriert… ist niemals Vorbild für andere… ist niemals leuchtendes Beispiel…..

Die höchste spirituelle Weisheit offenbart sich nicht im Verstand, der Intelligenz, sondern im Herzen….. nur, wenn das Herzgefühl „zerredet“ wird…. wem hilft das, ist eher nervig oder?…

die 9 … mit den tiefsten Gefühlen des eigenen Inneren, des Herzens in Berührung kommen, sich SELBST davon berühren lassen und dennoch die Vernunft dazu walten lassen…. es geht um die Wahrheit… die eigene Herzenswahrheit und die Konsequenz…

die 9 leben bedeutet, liebevoll, mutig, mitfühlend und weise dem Herzen folgen und so die Füße im Boden verankern… Wurzeln wachsen lassen …. sich dem höheren Willen des eigenen SELBST unterordnen, sich von ihm leiten lassen… und dabei TUN… das ist es worauf es hier ankommt…..

die 9, das Loslassen, das Beenden dessen was sich ausgedient hat, was überflüssig ist, was unnötig mitgeschleppt wird…. das Loslassen der Ausrichtung des Ego’s und die Hinwendung zum und aus diesem Gefühl ein haftes und liches TUN…..

die 9 …. das Lehren….. durch BEISPIEL….. die einen lehren positiv, die anderen negativ….. aber sie lehren IMMER….

lichst Eure Barbara
Text: (c) copyright auch auszugsweise Barbara Wandraschek
Bildquelle: www mir unbekannt

Neumond im Stier

29.4.2014 um 8.15 h befindet sich der Neumond im Tierkreiszeichen Stier.

Der Neumond ist immer die Zeit, um eventuell ritualmässig etwas Neues zu kreieren.

Bei dieser Energie geht es hier um Sinnlichkeit, Sicherheit und Stabilität. Jedoch verwechseln viele diese Stabilität mit materiellen Werten, aber genau darum geht es nicht, es geht im die Sicherheit im eigenen Inneren. Denn Wohlstand hat immer etwas mit dem eigenen Selbstwert zu tun. Sogenannte Scheinsicherheiten wollen losgelassen werden, denn diese blockieren nur den Fluss unseres Lebens.

Wenn Menschen sich tief in Ihrem Inneren als wertlos oder als Opfer definieren nützt es gar nichts, wenn sie sich im Außen mit Statussymbolen udgl. umgeben, denn wenn der innere WERT nicht erkannt wird, wird man immer wieder zum Opfer (oftmals der eigenen Emotionen).

Ein wichtiger Schritt in die eigene Wertigkeit ist, sich seiner eigenen Sinnlichkeit, seiner eigenen körperlichen Attraktivität bewusst zu werden. Das Leben wieder als sinnliche Erfahrung betrachten, selbst einen Apfel zu essen kann sehr sinnlich sein ❤ . Der Körper als unser eigentliches Zuhause, wie wird er geachtet und geehrt? Der Körper als Zuhause der Seele… fühlt sie sich wohl im Körper, wenn er „abgelehnt“ wird? Hier gehts nicht um dem Narziss, der sich in eitler Wohlgefälligkeit suhlt….. sondern um eine klare, jedoch gefühlvolle Annahme der eigenen Körperlichkeit und des eigenen Lebens.

Wohlstand, Sicherheit und Beständigkeit kommen aus dem eigenen Inneren… erst die Annahme des eigenen inneren Wohlstandes, erst das Finden der eigenen inneren Stabilität schafft im außen die entsprechende Resonanz. Menschen, die sich nicht auf Ihre eigenen Fähigkeiten besinnen, das rausholen, was in ihnen so schlummert, erkennen nicht, dass genau hier der Wohlstand für das eigene Leben liegt. Sich selbst und seine Fähigkeiten attraktiv finden und wohl zu schätzen wissen. Da Wohlstand und Beständigkeit auch viel mit der Natur zu tun haben, mit der Erde, genau Mutter Erde, also mit dem nährenden Prinzip, so will auch dieses mal „beleuchtet“  und einer Befriedung zugeführt werden. Das Verhältnis zur eigenen Mutter? … wie sieht es aus? Bekommt sie die Ehre dafür, dass sie Leben geschenkt hat ungeachtet dessen, was sonst noch war?

Die Akzeptanz der eigenen Körperlichkeit, des eigenen sinnlichen Lebens und  die reale Einschätzung aller materiellen Dinge als das was sie eben sind, rückt vieles wieder in die richtige Perspektive.

(c) by Barbara H.M.Wandraschek

Bildquelle: Weiten des www