Würde

Mal so ein paar Gedanken….

über das Thema WÜRDE…  seit vielen Jahren bin ich diesem Begriff/Thema/Gefühl irgendwie verbunden…. Suche, was Würde wahrhaft bedeutet….

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Angetriggert durch das heutige Datum (als Numerologin wohl selbstverständlich 😉 ). Die 21, die 1 und die Quersumme die 33!

Die Würde sinkt mit dem Menschen und die Würde erhebt sich mit dem Menschen….. so irgendwie in dieser Art habe ich das mal gelesen… Immer wieder frag ich mich aber, was definiert denn die Würde?

Cicero meinte, man müsse seine Würde durch sittliche Lebensführung erwerben… geht’s bei Würde nur um Sittlichkeit? Nur wenn ich ein moralisches Leben in Anstand und Würde, ergo gleichbedeutend mit Moral und Sittlichkeit lebe, bin ich würdevoll? Das kann ich so nicht wirklich nehmen.

Ich geh mal meiner nächsten Frage nach… Kann Würde gegeben oder genommen werden? Ich dachte früher immer, ja sie wird einem genommen… ich dachte das sehr lange, bis vor kurzem noch… Doch irgendwas beginnt sich hier zu verändern, in mir, in meinen Gedanken, meinen Glaubenssätzen.

Früher fand ich manche Erziehungsformen würdelos, denn damit entwürdigte man das Kind. Dann fand ich partnerschaftlichen Umgang würdelos, denn damit entwürdigt man den Partner. Dann fand ich den Umgang mancher Firmenchefs mit dem Personal würdelos, denn es entehrte den Arbeitnehmer. Vor kurzem fand ich den Umgang mit Sterbenden würdelos, wenn man sie lang genug leiden ließ…. Aber alles waren Beobachtungen –  bis vor einiger Zeit, da tappte ich selbst in eine große Würdelosigkeit hinein…..

Jemand warf mir ein bestimmtes Verhalten vor, welches mich indirekt der Würdelosigkeit bezichtigte. Es stimmte nicht, kam nur aus dem Unvermögen des Gegenübers, welches sich permanent hinter „gutem Verhalten anderer gegenüber“ versteckt, um das eigene mangelnde Vertrauen zu vertuschen und so Regeln aufstellte, die ein „Fließen“ unmöglich machten (auch eine Form der Würdelosigkeit), ich jedoch begann mich ob dieses Verhaltens  zu rechtfertigen und mich schon damit und in weiterer Folge würdelos zu verhalten. Da hatte ich sie, die Würdelosigkeit, die ich seit Jahren im Kopf hatte, im Fokus. Sie kam wie „bestellt“ um zu erkennen und zu verstehen, aber auch um sie zu fühlen…

Da gefällt mir die Auslegung Friedrich Schiller’s recht gut in „Über Anmut und Würde“: „Beherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit und Würde heißt ihr Ausdruck in der Erscheinung.“ Das war es…. Beherrschung der Triebe, Beherrschung der Emotionen, Beherrschung der niederen Instinkte usw… es geht um Disziplin und Beherrschung. Weiter schreibt Schiller: „Auch die Würde hat ihre verschiedenen Abstufungen und wird da, wo sie sich der Anmut und Schönheit nähert, zum Edlen, und wo sie an das Fruchtbare grenzt, zur Hoheit. Der höchste Grad der Anmut ist das Bezaubernde, der höchste Grad der Würde ist Majestät“.

Wow, ich kann diese Zeilen immer wieder andächtig lesen und ein tief inneres Gefühl bahnt sich einen Weg an die Oberfläche. Mit diesen Sätzen konnte der Dichter alles benennen, was es mit Würde auf sich hat und man beginnt nicht nur zu verstehen, sondern dies auch zu fühlen. Ich ziehe den Hut vor diesen Alten Meistern der Kunst des „Wortes“.

Die Beherrschung der eigenen Emotionen, werden diese doch angetriggert durch die Vergangenheit. Frieden mit der Vergangenheit, sie einfach SEIN lassen, als das, was sie ist, eben Vergangenheit und durch Disziplin ein neues Verhalten entstehen lassen, aus dem eigenen Inneren heraus im MOMENT. Da wären wir aber auch wieder bei der Moral und deren Begriff ist mittlerweile abgeschmackt schon alleine durch die kirchliche Doktrin und vieler engstirniger Wesen aber andererseits geht es ohne sie in einer gesellschaftlichen Form recht schwer. Wir erkennen bislang die Normen der Gesellschaft, der Kirche, den Staat als moralische Instanzen an.

Worauf ich aber hinaus möchte ist, was ist die eigene „moralische Instanz“. Nicht die, die wir als gesellschaftliche Regeln und Konventionen übernommen haben, sondern die eigene innere moralische Instanz?

Was lassen wir für uns selbst „Sitte“ sein? Wie weit können wir unsere Grenzen wahren, was unsere eigene Würde betrifft? Oder lassen wir von anderen, ob bewusst oder unbewusst über diese inneren Grenzen hinweg trampeln, weil wir immer alles recht machen wollen, gut dastehen wollen oder recht haben wollen, uns rechtfertigen wollen, uns minderwertig fühlen und ähnliches. Das geht echt in „die Binsen“. Das ist wahre Würdelosigkeit und über lange Zeit gelebt, gibt es dann den einen oder anderen Triggerpunkt, ausgelöst durch einen lieben Mitmenschen, der genau seinen Finger in diese blutende Wunde legt. Die eigene Würdelosigkeit dann am eigenen Leib zu beobachten und zu fühlen ist vermutlich ein echtes Schockerlebnis, kann aber durchwegs in eine wundersame Heilung führen.

….. und wer weiß, vielleicht kann genau dies dann zu wahrer Würde führen, zu Anmut und Schönheit bis hin zu zum Edlen, zur eigenen Herrscherin oder zum eigenen Herrscher im eigenen Reich… anmutig und würdevoll…………… ❤

Ich denke, es ist schön, wenn wir uns weiter entwickeln, auch wenn es manchmal irgendwo weh tut. Und ja, es ist wahr, unser Wille zählt und öffnet uns viele Schranken. Je mehr wir das auch annehmen können, umso leichter wird es für uns, unsere Würde wahrhaft zu leben.

gerade nachdenklich,  ❤ lichst Eure Barbara

(c) copyright gerne jedoch nur unter vollständiger Quellenangabe http://www.kabeah.hpage.at oder http://www.numerologie.de.to

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Ostern, das Fest der Auferstehung, der Erneuerung.

Wunderschönen Ostermontag

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Als Numerologin versuche ich die Jahresriten in die Jahresqualität miteinzuflechten. Jahresqualität 19, die Beziehung zum inneren Kind, worin liegt hier die Erneuerung, was darf auferstehen?

Das innere Kind in uns, was hat es erlebt und was will davon „erneuert“ werden? Wir alle kennen das doch, wir nehmen uns ganz fest vor, in bestimmten Beziehungen nicht mehr so zu agieren, wie wir es von „früher“ her gewohnt waren und dennoch, plumps – wir sind schon wieder mitten drin.

Unsere eigenen Gefühle bewirken, wie wir uns verhalten, egal ob wir supertoll ankommen wollen, oder ob wir uns dezent zurückhalten oder uns gar zurückgewiesen fühlen, wenn wir schon wieder irgendwo „nicht entsprochen“ haben.

In der Ostermesse hörte ich, wir kreuzigen unser Ego, um so neu aufzuerstehen. Und da kommen viele Gedanken, denn unsere Gefühle aus der Kindheit, egal ob nun „ sich unerwünscht fühlen, nicht richtig agierend fühlen, nicht gewollt fühlen, nicht zu entsprechen fühlen“ und was es da noch an unerlösten Themen gibt, all diese Gefühle entstanden aus Gedanken des Ego.

Und da denk ich mir, warum den Spieß mal nicht umdrehen? Oh nein, ist nicht auf meinem „sprichwörtlichen Mist“ gewachsen, diese Idee hatte schon Chuck Spezzano in einem seiner Bücher 😉 .  Kann es nicht sein, dass dies alles nur Projektionen waren, weil „wir“ die eigenen Eltern „nicht wollten“ und somit musste ein Lebensgesetz „das seinige tun“? Wie oft höre ich von anderen – und hab mir das selbst auch als Kind oft gedacht 😉 – ach hätte ich doch nur andere Eltern, ach wäre ich doch nur wo anders reingeboren, ach könnte mich nicht jemand adoptieren, ach vielleicht haben die mich nur bei der Geburt vertauscht.. usw…. einigen wird das vielleicht bekannt vor kommen 😉 …..

Wir alle sind nicht nur durch die Kindheit geprägt, wir bringen auch von uns aus „Veranlagungen“ mit, die wir heilen möchten und da dient die Kindheit wunderbar dazu, diese Veranlagungen sichtbar werden zu lassen. Einmal diese veränderte Sichtweise für sich selbst in Betracht gezogen, kann dies der erste Schritt zur Heilung einer ganz tiefen Wunde in uns sein und unser Ego wird zu Kreuze getragen. Es darf etwas „neu“ auferstehen ganz nach Erich Kästner: „es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben“!

Letztlich bringt uns die Bereinigung dieses „Irrtums“ dann zu einer wahrhaftigen Erkenntnis : „Wer sollte mich nicht lieben können, wenn ich mich selbst liebe“ …. Viele Türen, sei es für Beziehungen oder Erfolg gehen damit auf, die vorher fest verschlossen waren, da wir damit unseren Geist verwandeln und das Bewusstsein erlangen, alles erreichen zu können….

❤ lichst Barbara

(c) copyright Kabeah http://www.kabeah.npage.at

die Zahl 9, sehr präsent im September

der September oder die 9

ein paar Gedanken, angeregt durch eine Geschichte, die ich grad gelesen habe…. da fragt der Sohn den Vater, wieviel er denn in der Arbeit für eine Stunde bezahlt bekäme…. der Sohn ersucht ihn, ihm die Hälfte des Geldes zu leihen, die zweite Hälfte hat er selbst…. der Vater wird wütend, begreift nicht….. doch der Sohn meint dann ganz liebevoll, Papa, ich will nur eine Stunde Deiner kostbaren Zeit kaufen… auf dass Du sie mit mir, Deinem Sohn verbringst……

…… wenn ich so zurückdenke, wir Menschen haben immer gearbeitet um unseren Kindern etwas zu bieten…. doch ist es das Ganze, das Geld wirklich wert, wenn dabei die Zuwendung, die Hingabe, der Ausdruck des Gefühls, das Spiel usw… auf der Strecke bleiben?

mit GELD, Prestige, Anerkennung kann man nicht ALLes kaufen… Geld ist Energie, wie alles andere auch…. nur, es wird ihm soooviel Stellenwert eingeräumt, weil unsere Selbstwert damit konform geht….

die 9 in der Numerologie…. das Loslassen, das Beenden, das Mitgefühl, die Empathie, die Hinwendung zum anderen aus dem Bewusstsein der eigenen Integrität heraus…aus dem Wissen, wer ICH bin……

die 9, das Leben mit Integrität zu leben, ausgerichtet nach der höchsten Intelligenz des Herzens und nicht nach der Intelligenz des Könnens und Wissens….

die 9… das Leben so auszurichten, dass andere „folgen“ können… das bedeutet Verantwortung….. denn „wohin“ folgen die anderen wenn man in sich selbst soviel Chaos hat, dass der Weg oftmals ein Weg des Fanatismus, des Egos und des Irrweges ist?

die 9….. der Weg des Vorbildes….. nicht der Weg des Wasser predigen und Wein trinken ……….. wo ist man wahrhaft Vorbild?.. Vorbild sind wir immer nur, wenn wir aus dem Herzen heraus agieren… Herz und Mitgefühl, den anderen dort abholen wo er steht und sich selbst dabei voll Empathie mit einbringen… auf dieser Ebene ist wahre Verbindung möglich………….

die 9…… mit gutem Beispiel vorangehen… nehmen wir wieder das Kind, den Sohn oder die Tochter her…. welchem Beispiel folgen unsere Kinder… welches Beispiel geben wir ihnen denn, wenn wir nur unserem eigenen Ego folgen, wenn wir alles am Geld messen, wenn wir uns „gegen“ sie entscheiden, wenn wir emotionale Bedürftigkeit an den Tag legen, wenn wir zwar anwesend sind, uns jedoch empathisch aus dem ganzen Geschehen aussen vor halten, ………. (darf jeder für sich selbst weiterspinnen )…… ?

Viele Menschen, vor allem 9er können gut reden, brilliant sprechen, haben ideale Vorstellungen jedoch, was oder wem nützt das? Taten sprechen oftmals mehr als Worte… das ist das Beispiel, welches die Menschheit braucht…..die 9 sie will auch handeln, denn die 4 die Tat oder die Handlung ist ihr Gegenpol… der integriert werden will…. nicht nur sprechen sondern auch handeln….. was nicht umgesetzt wird, wurde niemals integriert… ist niemals Vorbild für andere… ist niemals leuchtendes Beispiel…..

Die höchste spirituelle Weisheit offenbart sich nicht im Verstand, der Intelligenz, sondern im Herzen….. nur, wenn das Herzgefühl „zerredet“ wird…. wem hilft das, ist eher nervig oder?…

die 9 … mit den tiefsten Gefühlen des eigenen Inneren, des Herzens in Berührung kommen, sich SELBST davon berühren lassen und dennoch die Vernunft dazu walten lassen…. es geht um die Wahrheit… die eigene Herzenswahrheit und die Konsequenz…

die 9 leben bedeutet, liebevoll, mutig, mitfühlend und weise dem Herzen folgen und so die Füße im Boden verankern… Wurzeln wachsen lassen …. sich dem höheren Willen des eigenen SELBST unterordnen, sich von ihm leiten lassen… und dabei TUN… das ist es worauf es hier ankommt…..

die 9, das Loslassen, das Beenden dessen was sich ausgedient hat, was überflüssig ist, was unnötig mitgeschleppt wird…. das Loslassen der Ausrichtung des Ego’s und die Hinwendung zum und aus diesem Gefühl ein haftes und liches TUN…..

die 9 …. das Lehren….. durch BEISPIEL….. die einen lehren positiv, die anderen negativ….. aber sie lehren IMMER….

lichst Eure Barbara
Text: (c) copyright auch auszugsweise Barbara Wandraschek
Bildquelle: www mir unbekannt