Circum 7 Orientierung an der Ehrlichkeit

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Wie sieht es denn aus mit all den Vorsätzen, die vor einem halben Jahr an Neujahr gefasst wurden? Wieviele Teile davon wurden bereits umgesetzt? Wir alle leben in einer Zeit, die zwar intensiv gefüllt und daher sehr schnelllebig ist, jedoch womit füllen wir denn diese Zeit?

Wobei Zeit ist ein dehnbarer Begriff, indem Augenblick um Augenblick zusammengefügt wird. Was tun wir in jedem dieser Augenblicke? Woran orientieren wir uns? In der letzten Zeit erlebte ich immer wieder, dass mir Menschen stundenlang von ihren Sorgen und ihrem „Leid“ erzählten. Lösungsorientierter Mensch, der ich bin, erkenne ich dabei, dass sie aber gar keine Lösungen wollen. Wörtliche Aussagen: „ich will die Dinge so haben, wie ich sie haben will“ sind schon normal dabei, jedoch geht es dann darum, auch etwas zu ändern, damit dieses und jenes sein darf, so sind die wenigsten Menschen dazu bereit.

„Es soll sich etwas ändern“, aber nicht bereit zu sein, die nötigen Schritte dazu zu unternehmen ist eine Rechnung, die sich nie ausgehen wird. Stundenlanges Reden ohne wirklich etwas anderes TUN zu wollen ist etwas, dass dem Zuhörer die Zeit und somit einen Teil seiner Energie raubt. Der Zuhörer wird als „Mülltonne“ benutzt, damit „abgeladen“ werden kann. Viele Menschen sind in ihrer Opferhaltung Energieräuber 😉! Mag schon sein, dass es hier einigen sauer aufstößt, doch im Laufe der Zeit durfte ich erkennen, dass viele Menschen aus der Opferhaltung heraus sehr gut manipulieren ohne dass es gleich erkannt wird. Sieht nach außen oft sehr „edel“ aus, ist es aber nicht 😉 .

Aber warum gehen denn viele Menschen in Opferhaltungen? Meist aus einer Geschichte heraus, die ihnen widerfahren ist, über die sie nicht hinweggekommen sind. So wird diese Geschichte immer und immer wieder „benutzt“ um nur ja nicht in die eigene Größe zu gehen und den eigentlichen Lebenszweck zu leben. In die eigene Größe und damit in die eigene Wahrheit zu gehen, würde nämlich auch manchmal bedeuten, selbst für andere „unangenehm“ zu werden und zwar sichtbar und ehrlich.

Wird dieser Weg nicht gegangen, so geben wir uns nicht den Freiraum, uns selbst zu leben und somit entfremden wir uns von unseren Sehnsüchten und warmen Gefühlen der Liebe für uns selbst und andere. Was wir dann in unserer Opferhaltung „geben“ hat nichts mit wirklichem Geben zu tun. Wir können nur wirklich und wahrhaft „geben“ wenn wir uns selbst dem Leben geben, so wie wir sind, mit allen Ecken und Kanten, allen Fehlern und Macken und ja, wir dürfen dabei auch „nicht gut drauf sein“, wir „dürfen mal ablästern“, wir dürfen Fleisch essen und Alkohol trinken, wenn uns danach ist, wir dürfen aber auch all das bleiben lassen. Wir dürfen zu unseren Neigungen stehen, auch wenn unser Gegenüber ganz andere hat. Wir dürfen zu unseren Vorlieben stehen, wenngleich sie unserem Gegenüber mal nicht gefallen, wir dürfen uns selbst leben, so wie wir sind.

Aber genau das gestehen sich Menschen unter dem Einfluss der Energie der 7 am wenigsten zu. Diese Ehrlichkeit sich selbst gegenüber zu leben. Ich sag ja oft, manche Menschen wollen immer noch „heiliger“ als „heilig“ sein und entfremden sich damit sich selbst und werden regelrecht zu Moralaposteln mit „erhobenem Zeigefinger“. Hören wir auf, unsere spontanen Energien zu blockieren, halten wir das Ruder für unser Leben wieder selbst in der Hand, indem wir unseren eigenen Kurs bestimmen, nicht egoistisch oder heilig, sondern ehrlich aus unserem Inneren heraus. Lassen wir uns durch andere nicht von unserem Weg abbringen, indem wir in „Opferhaltungen“ gehen und somit zu Energievampiren an anderen werden. Gehen wir unseren Weg und setzen wir angestaute Energie wieder durch Kreativität und Tun frei.

Getrauen wir uns dabei auch liebevoll und vor allem „weich“ zu uns selbst zu sein. Werden wir uns wieder dieser urstarken sicheren Basis in uns bewusst, aus der heraus wir auch eine flexible Haltung zum Leben einnehmen können, ohne unsere Ideale dafür zu opfern. Und bei allem, erinnern wir uns wieder an einen wundervollen Wegbegleiter, nämlich den Humor.

Er ist das größte Geschenk unseres Schöpfers und stellt alles in eine andere Perspektive. Humor kann zu einem Lebensstil werden, wenn wir es wollen. Humor schafft Zusammenhalt und Heilung, ohne sich riesig anstrengen zu müssen. Sich selbst erkennen und lieben und in dieser Erfahrung durchaus Dinge tun, die den anderen vielleicht grad mal nicht „passen“, jedoch mithilfe des Brüderleins „Humor“ sich an den „Widersinnigkeiten“ des Lebens auch erfreuen können, das ist wahre Heilung für uns und unser Leben.

Wir allesamt sind großartige Wesen und ob wir dabei auf unserem Weg sogenannte Fehler und Laster haben, sind bloß Bewertungen unseres Kopfes. Wir müssen nicht „heilig und gut“ sein, sondern das Leben möchte, dass wir wahrhaft und aus dem Herzen leben. Humor baut uns dabei viele Brücken und lässt uns, trotz aller Unterschiedlichkeit, in aller Ehrlichkeit zu Freunden werden. Humor nimmt all das, was ein „Vorwand für subtile Machtkämpfe“ geworden wäre, all das was beängstigend oder ärgerlich für uns ist und hilft uns, aus dem Gefühl auszusteigen, „wir müssten in diesem Leben etwas Besonderes sein“. Müssen wir nicht, denn wenn wir schauen, ist unsere Welt übervoll mit Komödien und Tragödien nur aufgrund dessen, dass selten jemand die Persönlichkeit lebt, die er/sie wahrhaft ist. Mit Humor können wir uns selbst und die anderen annehmen, denn er bezaubert, er verzaubert und löst uns von unseren Egogeschichten. Humor macht uns glücklich und lässt uns spüren, dass das Leben lebenswert ist.

In diesem Sinne einen humorvollen Monat Juli

❤ lichst Barbara

(c) Copyright, auch auszugsweise gerne, jedoch nur unter der

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Ostern, das Fest der Auferstehung, der Erneuerung.

Wunderschönen Ostermontag

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Als Numerologin versuche ich die Jahresriten in die Jahresqualität miteinzuflechten. Jahresqualität 19, die Beziehung zum inneren Kind, worin liegt hier die Erneuerung, was darf auferstehen?

Das innere Kind in uns, was hat es erlebt und was will davon „erneuert“ werden? Wir alle kennen das doch, wir nehmen uns ganz fest vor, in bestimmten Beziehungen nicht mehr so zu agieren, wie wir es von „früher“ her gewohnt waren und dennoch, plumps – wir sind schon wieder mitten drin.

Unsere eigenen Gefühle bewirken, wie wir uns verhalten, egal ob wir supertoll ankommen wollen, oder ob wir uns dezent zurückhalten oder uns gar zurückgewiesen fühlen, wenn wir schon wieder irgendwo „nicht entsprochen“ haben.

In der Ostermesse hörte ich, wir kreuzigen unser Ego, um so neu aufzuerstehen. Und da kommen viele Gedanken, denn unsere Gefühle aus der Kindheit, egal ob nun „ sich unerwünscht fühlen, nicht richtig agierend fühlen, nicht gewollt fühlen, nicht zu entsprechen fühlen“ und was es da noch an unerlösten Themen gibt, all diese Gefühle entstanden aus Gedanken des Ego.

Und da denk ich mir, warum den Spieß mal nicht umdrehen? Oh nein, ist nicht auf meinem „sprichwörtlichen Mist“ gewachsen, diese Idee hatte schon Chuck Spezzano in einem seiner Bücher 😉 .  Kann es nicht sein, dass dies alles nur Projektionen waren, weil „wir“ die eigenen Eltern „nicht wollten“ und somit musste ein Lebensgesetz „das seinige tun“? Wie oft höre ich von anderen – und hab mir das selbst auch als Kind oft gedacht 😉 – ach hätte ich doch nur andere Eltern, ach wäre ich doch nur wo anders reingeboren, ach könnte mich nicht jemand adoptieren, ach vielleicht haben die mich nur bei der Geburt vertauscht.. usw…. einigen wird das vielleicht bekannt vor kommen 😉 …..

Wir alle sind nicht nur durch die Kindheit geprägt, wir bringen auch von uns aus „Veranlagungen“ mit, die wir heilen möchten und da dient die Kindheit wunderbar dazu, diese Veranlagungen sichtbar werden zu lassen. Einmal diese veränderte Sichtweise für sich selbst in Betracht gezogen, kann dies der erste Schritt zur Heilung einer ganz tiefen Wunde in uns sein und unser Ego wird zu Kreuze getragen. Es darf etwas „neu“ auferstehen ganz nach Erich Kästner: „es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben“!

Letztlich bringt uns die Bereinigung dieses „Irrtums“ dann zu einer wahrhaftigen Erkenntnis : „Wer sollte mich nicht lieben können, wenn ich mich selbst liebe“ …. Viele Türen, sei es für Beziehungen oder Erfolg gehen damit auf, die vorher fest verschlossen waren, da wir damit unseren Geist verwandeln und das Bewusstsein erlangen, alles erreichen zu können….

❤ lichst Barbara

(c) copyright Kabeah http://www.kabeah.npage.at

Circum 12 oder Hingabe und Frieden

Friede, so ein wichtiges Wort in unserer jetzigen Zeit. Jimi Hendrix hat einmal gesagt: „Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, dann wird die Welt Frieden finden.

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Hingabe oder erkennen, wie die Dinge WIRKLICH sind, dazu lädt uns die 12 stellvertretend hier im Dezember ein. Wahre Hingabe zeigt uns den inneren Frieden.

Die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht, über die Liebe zum Rechthaben. Wie oft setzen wir uns doch für unser Recht im kleinen Kreis ein, erhalten es auch und sind dann dennoch nicht glücklich, weil die Begleitumstände sich dadurch plötzlich verändern. Manchmal zahlt man so für das Rechthaben doch einen sehr hohen Preis.

Andererseits bringt es auch nicht viel, sich immer in Bequemlichkeiten zu flüchten. Sich den Dingen nicht zu stellen, ist schlichtweg eine Vogelstraußpolitik. Die Krux an der Geschichte ist die, WIE stellt man sich? Bleibt man innerlich ganz ruhig, weil man weiß, dass es eine größere Macht gibt als uns? Wäre eine gute Möglichkeit, denn solcherart in dem nötigen Vertrauen ruhend, können wir über unsere begrenzten Denkmuster hinausgehen und uns an unserem Inneren orientieren.

Das bedeutet, wir nehmen unsere weichen, fühlenden Qualitäten war und beginnen durch diese zu handeln. Wir lernen so Gedanken und Gefühle klar wahrzunehmen und auch auszudrücken.

Unsere Wahrnehmung liegt ziemlich oft an der Oberfläche, etwas sieht so aus, hört sich so an und tausend innere Gedanken aus früheren ähnlichen Erlebnissen wollen an die Oberfläche. Entsprechend ist unsere Wahrnehmung „getrübt oder gefärbt“. Wenn wir dann noch Rechthaben wollen, wird es schwierig, denn das Gegenüber, der andere, hat ja auch sein „gefärbtes Programm der Wahrnehmung“ und dann wird’s ein bunter Haufen, ein Tumult und das hat sehr wenig mit Frieden zu tun ……….

Rechthaben, Siege und Scheinsiege sind doch allesamt „Gütesiegel des Egoverstandes“ (muss gerade selbst schmunzeln über den Einfall dieser Benennung 🙂 ) . Wenn wir uns wieder getrauen, uns unserer inneren Führung zu überlassen, das, was wir erlebt und auch erkämpft und erduldet haben, loslassen können, die Erfahrungen damit SEIN lassen können, dann spüren wir vermutlich auch wieder ein Stück weit das Flämmchen des Urvertrauens. Und je mehr wir wieder einen Weg zu uns zurück, zu unserem Herzen und damit zur Liebe zu uns selbst entwickeln, um so klarer und freier wird unsere Sicht, wie etwas „Wirklich“ ist.

Die Liebe für uns selbst in unserem Herzen getragen und durch unser Sprechen und Tun zum Ausdruck gebracht kann nur den Segen des Friedens bringen in diese Welt. Beim jedem einzelnen von uns angefangen im Kleinen………. so darf mit dem nötigen Glauben und Vertrauen dies auch im Großen geschehen… eine liebevolle, fürsorgliche und aufbauende Zeitepoche bahnt sich so ihren Weg, das Gegenteil wurde zu lange gelebt, von jedem einzelnen von uns…… und wenn manche nun meinen, ich sei ein Träumer………. Ja, der bin ich…….. das Leben will erträumt werden durch Visionen, Hingabe und Liebe

(c) copyright Text und Bild: Barbara HMW   http://www.kabeah.npage.at

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