Adventkalender Tag 10

Wunderschönen  lichen Sonntagmorgen
Tür 10
Heut möchte ich einmal ein paar private Worte hinter dieses Türchen schreiben. Es sterben drei Menschen hintereinander in meinem engeren Umfeld……und ich sag good bye aus dem Herzen, wohl wissend, dass sie nun schmerzfrei in der Heimat sind………..
Doch dann denkt man nach und zieht Resume, was das Leben einem mit dieser „Geballtheit“ mitteilen will. Der eine hat vieles erlebt, dass er nicht verkraftet hat und ist, damit das nicht mehr passiert, „durch Krankheit relativ jung gegangen“ (hab‘s ihm am Kopf zugesagt, er hat gelächelt und gemeint, „könntest schon Recht haben“). Der zweite war Zeit seines Lebens körperlich gesund, wurde alt, doch die Kindheitswunden haben ihn im Alter eingeholt, dass man ihm wünschte, der Herrgott möchte ihn zu sich holen, was dieser auch gnädig tat…. Und die Dritte nahm nun auch, ebenso noch relativ jung, Abschied. Sie, die vermutlich mit einer großen Wunde des Lebens „unbewusst“ nicht klar kam, ganz nach dem Motto: „immer nur lächeln und helfen, wie es drinnen aussieht, geht niemand was an“….
… und zurück bleib ich nun traurig und nachdenklich über diese „Geschenke“, vor allem auch die, „die sie nach sich ziehen“. Diese Botschaften, die ich mir hier rausfiltern möchte, denn anders ist es schwer auszuhalten, was gerade so in meinem Umfeld passiert……
Bei allen 3 gab es Wunden, die nicht „geheilt“ waren….. und die gesundheitliche Dramen nach sich zogen…… Dramen vermutlich deshalb, da sie sich selbst verloren haben. Sich „selbst“ verlieren und damit alles kontrollieren……. Und da klingelt es bei mir………..
Wie oft gibt es Situationen, wo wir verletzt aus der Vergangenheit heraus agieren anstatt aus dem Jetzt, aus dem kindlichen Staunen und einer offenen Neugier, was das Leben einem geben möchte. Wie oft sagen wir denn, „das passiert mir nie, nie wieder und davor schütze ich mich“ und machen damit eine offene Türe zu?
Das Leben offen, annehmend und vor allem „durchlässig“ leben, sich immer wieder neu auf etwas einlassen und nicht alle Türen verschließen und vor allem auch manches einfach „sein lassen können, ohne sich dabei schlecht zu fühlen“……………. vielleicht ist das der Schlüssel, keine Ahnung, aber vielleicht eine lohnende Übung……..
Habt es fein… das wünsch ich Euch  Barbara 🍀

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Marina Kaiser
    Dez 10, 2017 @ 13:45:29

    Liebe Barbara,
    du sprichst mir aus dem Herzen.
    Übrigens auch in meinem Leben haben sich in jüngster Vergangenheit zwei mir sehr nahe Menschen (meine geliebte Mutti und ein Seelenfreund) verabschiedet und sind zu den Sternen gegangen. Der eine relativ jung (auch mit Wunden im Gemüt), meine Mutti alt – ganz bewusst – im Körper gebrechlich, im Geist wach, bewusst und sehr liebevoll – den Tod willkommen heißend… Im Frieden und Vertrauen auf die Welt des Lichts hinter dem Schleier.
    Auch wenn sie im Geist immer „da“ bleibt, fehlt mir ihr HIER-sein gerade jetzt zur Weihnachtszeit.
    Mit der Trauer bin ich im Frieden, lasse sie kommen und gehen, so wie es eben fließt.
    Deinen Schlüssel zum Frieden mit dem Leben „Das Leben offen, annehmend und vor allem „durchlässig“ leben, sich immer wieder neu auf etwas einlassen und nicht alle Türen verschließen und vor allem auch manches einfach „sein lassen können, ohne sich dabei schlecht zu fühlen“ sehe ich auch als guten Weg.
    Für mich ist es das „Nichts mehr unbedingt wollen und nichts mehr unbedingt vermeiden wollen“ , was mir Frieden bringt. ❤
    Nur manchmal vergisst das mein kleines Ich immer mal wieder. 😉
    Wie gut, dass es dann immer wieder eine Ebene gibt, die es mir wieder in Er IN nerung bringt.
    Und wie gut, dass es solche Beiträge wie deine gibt, die auch erINnern an das, was trägt… ❤ 🙂
    HerzLichte Grüße mit liebem Dank für deine berühenden Adventstüren
    schickt dir
    Marina

    Antwort

  2. christiana schuerz
    Dez 10, 2017 @ 22:41:59

    Liebe Barbara ! Hab über deine Inspirationen vom 10..12. nachgedacht……..
    Finde deine Gedanken sehr,sehr interessant. Hab mich mit meinem Umfeld befaßt und irgendwie Paralellen gefunden. Danke für den Denkanstoß.LG christiana

    Antwort

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