Circum 12 – oder akzeptieren und abwarten (Hingabe)

Hilft uns Meditation, um die Schwierigkeiten im Außen zu beenden? Persönlich bin ich ja ein leidenschaftlicher Praktizierender der Meditation (und damit meine ich nicht Bilderreisen 😉 ). In der Meditation kann man sich so richtig hingeben an die eigene Seele, sich wieder verbinden, das SEIN spüren. Der Geist beruhigt sich. So ganz im Hier und Jetzt zu sein, erhebt meine Seele, sie erinnert mich….. aber was ist mit den Schwierigkeiten, den Fesseln im Außen?

12 – die wahre Hingabe an das Leben. Was bedeutet das denn für uns? Wahre Hingabe an das Leben bedeutet Situationen annehmen, genau im Moment wie sie sind. Sie bedeutet jedoch nicht, wider die eigene Natur zu handeln, denn damit rebellieren wir gegen uns SELBST, gegen das, was wir wahrhaftig sind. Wahre Rebellion, die dem Leben dient, eben aus der Hingabe an das Leben geboren, verlangt Aufrichtigkeit, Authentizität und Individualität.

circum 12

Doch wer mag diese Klarheit in der Dumpfheit einer Gesellschaft, die froh ist, wenn sie ihren Tag über die Runden bringt und an alten Egomustern festhält, nur um ja nichts einer Veränderung zuzuführen? Und vor allem, wer vermag „auszuhalten“, wenn er nun nicht mehr adäquat und wie von den anderen „gewünscht“ handelt? Wenn wir wirklich wahrhaft im Hier und Jetzt sind, hilft uns dies, mit unserem Herzen in Verbindung zu kommen, zu erkennen, wo wir gegen uns selbst rebellieren, zu erkennen wo wir Heucheleien und Irrlichtern auf den Leim gegangen sind.

Wahre Hingabe bedeutet in gewissem Sinne schon gegen uns selbst zu rebellieren, aber dahingehend, unsere alten Gewohnheiten und vor allem furchtsamen Projektionen zu erkennen. Doch an diesem Punkt angelangt, schaffen wir es vermutlich auch, das Außen mit Toleranz SEIN zu lassen, jedoch die eigene Ausrichtung zu leben, also sich selbst auch SEIN zu lassen. Die Hingabe verweist darauf, Mut zu fassen und die inneren Ketten zu sprengen, die unser Tun immer noch an die starren und verkrusteten Regeln der Tradition binden und uns weiterhin „gefangen halten oder unterdrücken“. Wir sind niemandem, absolut niemandem etwas „schuldig“ außer uns selbst und zwar das, dass wir liebevoll, achtsam, respektvoll und fürsorglich mit uns selbst umgehen.

Wir Menschen sind wie Puzzlesteine und jedes dieser Steine ist anders in seiner Art und in seinem Ausdruck. Sehe ich mir aber die Welt draußen an, ist von dieser „Buntheit“ nicht viel zu sehen, gleiche Haarschnitte, gleiche Kleidung, gleiches Verhalten usw …..  NUR JA nicht auffallen oder anders sein und wenn doch, neigt die Gesellschaft und auch oft die Familie dazu, auszugrenzen, anstatt hinzusehen und hinzuhören!

Sich wieder bewusst zu werden, WER man ist und wofür man in dieser Welt ist, welcher Platz den wirklich und wahrhaftig der „Eigene“ ist, das bedarf schon einer großen Portion Selbstehrlichkeit und man ist hier fast gezwungen, sich an seinen eigenen inneren fühlenden Qualitäten zu orientieren und auch so zu handeln. Was tut eigentlich „mir“ gut, wäre schon ein schöner Ansatz. Wissen wir das überhaupt, was uns „wirklich gut tut“? Oder „glauben“ wir es zu wissen, weil es irgendein Bedürfnis erfüllt?

Der noch nicht vor langer Zeit gesprochene Satz meines verstorbenen Stiefvaters klingt immer noch in meinen Ohren. „Ihr seid ja alle taubstumm“. Lange fragte ich mich, was er damit gemeint hat. Ja wir sind es, wir hören nicht in uns hinein, hören nur das Außen und wir sprechen nicht das, was wirklich ist, sondern das, was der andere gerade braucht und hören will. Denn so fühlen wir uns geliebt und angenommen. Aber das sind wir nicht in unserer vom Schöpfer gedachten Individualität.

Lernen wir wieder genau hinzuhören, denn oft ist das, was äußerlich „erscheint“, nicht das, was in uns drinnen ist. Und genau solche Krisen, die dadurch entstehen können, sind dazu da, uns wieder mit unserer Seele zu verbinden und wahrhaft auszusprechen und auszudrücken, was wir fühlen. Je mehr wir diese Seite in uns praktizieren, je fürsorglicher und aufbauender wir uns selbst gegenüber sind, je mehr können wir uns gedanklich zurücklehnen, die Hände falten und das Leben machen lassen. Es ist voller Wunder, die nur darauf warten, sich auszudrücken.

❤ lichst Eure Barbara

(c) copyright, auch auszugsweise gerne jedoch nur unter der vollständigen

Quellenangabe: http://www.kabeah.npage.at

 

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Circum 11 oder Willenskraft bewusst aktivieren

Lieben was ist und es verändern, dass es auch Glück ist und Lebenslust! (c) Barbara HMW

Lange hab ich überlegt, wie der Impuls der Botschaft der 11 diesmal aussehen sollte…. Die 11, immer als Meisterzahl in der Numerologie gesehen und dennoch oft missverstanden, da sich diese Menschen selten als Meister geben….. so dachte ich mir 😊22886043_2004833243122909_2697755437183364733_n

Leicht verletzbar (durchs übermäßige Ego), stets die Anerkennung oder aber auch bewusste Aufmerksamkeit einfordernd (durchs verletzte innere Kind) hat es den Anschein, dass die 11 sich einfach nimmt, was sie will. Mitunter hat es den Anschein, dass sie damit und generell auf ihrem Weg anderen gehörig auf die Füße tritt, obwohl sie nach außen hin so tut, als wolle sie allen und allem gerecht werden. Doch genau das ist der Punkt. Man kann nicht allen und allem gerecht werden und durch Vermeidungsstrategien passiert genau das, was man nicht möchte.

Wer oder was ist denn ein Meister? Im langläufigen Sinne doch jemand, der sein Fach beherrscht 😉. Doch was ist das Fach der 11? Ist es der Wille, sich selbst und anderen gerecht zu werden? Unser Wille, wird oftmals falsch verstanden…. da er mit dem Egowillen gleichgesetzt wird. Unser wahrhaftiger Wille, das ist, wenn Verstand und Herz im Einklang schwingen ❤ .

Gerade die letzten Wochen erlebte ich wieder eine Vielfalt an Impulsen durch die Menschen meines Umfeldes. Aussage: „da tut man alles, dass etwas nicht passiert und dann tritt es doch ein“…. Hat schon Charakter, diese Vermeidungsstrategie – ähnlich wie wenn man sagt: „denke nicht an den rosa Elefanten“ und er steht schon überdimensional vor dem inneren Auge 😊 . Am meisten jedoch gab mir eine Sequenz eines Menschen zu denken, der meinte, „mir ist es egal dass ich Krebs habe, sterbe ich halt…. Ich will nur keine Schmerzen dabei“.

Ist das Annahme des Lebens? Ist dies genau das, was unser Schöpfer in uns will? Da bin ich lange in mich gegangen und ich denke – nein. Krankheiten sind doch genau Korrektive, Schreie der Seele, endlich etwas im Leben zu verändern, zum Beispiel den Blickwinkel, die Verhaltensmuster, Glaubenssätze zu hinterfragen. Doch macht man dies, wenn man sagt, es ist mir egal……? Da muss ich grad schmunzeln, das spiegelt irgendwie auch das Verhalten unserer Gesellschaft wieder – es ist alles egal 😊 .  Hier wird doch der Wille bewusst nur dort aktiviert, keine Nebenwirkungen zu haben.

Nebenwirkungen, das ist das Reizwort hier….. wir alle im Leben sind immer darauf aus, diese oder jene Konsequenz, sprich Nebenwirkung nicht hervorzurufen….! Doch, gestattet mir die Frage: „ist das wahrhaftiges Leben oder ist so ein Leben mit Vermeidungsstrategien ein auf „Sparflamme“ dahinleben??? ……. Ich lasse es mal einfach so stehen…….

Für mich besteht das Leben des eigenen Willens darin, mich zwar auch nicht über Umstände zu beschweren, sie anzunehmen, jedoch die Situation zu beleuchten, was das Leben mir hier als Spiegel „rüberbringen“ möchte, damit ich weiß, wo Korrekturen anzusetzen sind.  Lieben was ist und es verändern, dass es auch Glück ist! Kurskorrekturen in Richtung wahren Lebenssinn bergen natürlich manchmal auch einen mächtigen Vulkan in sich, der mal „explodieren möchte mit dem, was lange Zeit implodiert ist“ 😊 . Sich davor zu fürchten, bedeutet, dem Leben nicht zu vertrauen und vor allem seiner eigenen Stärke nicht zu vertrauen.

Erwartungshaltungen auf diesem Weg sind Verhaltensmuster eines Kleinkindes, diese dürften getrost beiseite gelassen werden, denn sie machen stur und unflexibel und bedeuten meist auch Selbstbeschränkung. Das Ungewollte akzeptieren, annehmen und dann ein Korrektiv einnehmen, das ist Gerechtigkeit für sich selbst und gegenüber dem Leben.

Um den Kreis nun zu schließen, stelle ich wieder die Frage: „Ist es der Wille, sich selbst und anderen gerecht zu werden?“, der hier gemeint ist oder ist es der Wille sich selbst in Verbindung mit seinem Schöpfer/seinem Herzen gerecht zu werden 😉 ? Das können wir nur, wenn wir uns nicht mehr von Stolz und Eitelkeiten leiten lassen, wenn wir uns aus Mustern von Abhängigkeiten, Ängsten, Moralisierungen und Bedingungen an Verhaltensweisen lösen, die früher an das „Wort Liebe“ geknüpft waren.

Vernehmen wir den Impuls und seien wir uns selbst mitfühlend, wohlwollend, zärtlich und auch wohltuend nahe und nehmen wir unser Herz als Leitstern, indem wir unsere innere Führung lieben lernen. Das schafft vermutlich genau die Lebenslust und die Extase, also die Verzückung in unserem Leben, dass alle Freude mit uns und mit all unserem Mitmenschen ist….

❤ lichst Eure Barbara

p.s: bei Nebenwirkungen, fragen Sie Ihr ❤ und das Leben 😉

© copyright auch auszugsweise gerne, jedoch nur unter Quellenangabe:

Barbara HM Wandraschek  – http://www.kabeah.npage.at