Circum 6 / 17 oder gelebte Liebe

circum 6Fast muss ich ja schmunzeln, jeden Monat bin ich immer schon selbst gespannt, welche Impulse mir das Leben zeigt, um den Monatseintrag auf dem Blog hier zu schreiben. Ich lasse mich mehr oder weniger selbst überraschen, obwohl ich seit 20 Jahren die Numerologie hmmm…. ja was denn?, betreibe, ist wohl nicht das richtige Wort, eher erfahre und zwar immer wieder staunend wie ein Kind.

Nun sind wir bei der 6 angelangt mit ihren Impulsen. Die letzte Zeit empfand, vermutlich nicht nur ich, sehr heftig. Es ging viel um aufopfern, um Unterstützung, um eine Wahl zu treffen, um engere und weitere Familie und es ging auch um den Tod mitten im Leben. Durch meine Beobachtungen durfte ich vieles wahrnehmen, dass mein eigenes Weltbild wieder einmal um eine Nuance verändert hat.

Viele Menschen haben eine angestaute Bitterkeit aus früheren Geschichten in sich, oftmals bis zu Ihrem Tod. Diese bitteren Geschichten bestimmten und bestimmen ihre Gedanken, Vorstellungen und somit ihr Leben. Eröffnet man ihnen andere Sichtweisen, so sind sie oft gar nicht bereit, diese wahrzunehmen, denn diese Geschichten wollen auf der Ebene des Verstandes „wahr“ bleiben und deshalb werden sie geradezu suchtmäßig verteidigt über viele Jahrzehnte.  Dabei beinhalten all diese bitteren Geschichten ein Geschenk, ja regelrecht eine Gnade, indem man sie loslässt und das Geschenk dabei mit ins weitere Leben nimmt. Aber sag das mal jemandem, der „recht haben“ möchte. 😉

Für mich kann ich mir eines aus den vergangenen Prozessen mitnehmen, nämlich, niemand kann wissen, was für den anderen „richtig und gut“ ist und aus dieser Haltung heraus kann man alles würdigen. Natürlich, da sind wir wieder bei der 6, Ja sagen zu dem was ist, jedoch sich abzugrenzen, wenn es einem selbst nicht gut tut. Nicht urteilen, nicht verurteilen, aber auch nicht mehr dafür zur Verfügung zu stehen, den anderen bei seiner „Selbstverleugnung“ zu unterstützen. Das ist die Übernahme der eigenen Verantwortung und zwar in jedem Augenblick aufs Neue. Niemand, wirklich niemand, MUSS das Spiel der anderen mitspielen. Anerkennen und würdigen jedoch sollte unser „Verbeugen vor den Facetten des Lebens“ sein.

Für diese Übernahme der Verantwortung ist es wichtig, dass wir wissen, wer wir in diesem Leben sind! Wissen wir, dass wir bereits das kostbare Wesen sind, welches den Teil unseres Schöpfers widerspiegelt und indem wir unser Leben meistern, meißeln wir alles Überschüssige weg, bis nur mehr die Essenz von uns übrig bleibt?

Werden wir wieder gewahr, dass das Leben jetzt stattfindet, nicht gestern und nicht morgen, sondern immer im Jetzt. Wann habt Ihr zum letzten Mal wirklich etwas bewusst betrachtet, wahrgenommen, berührt, geschmeckt, genossen? Es kann immer der erste, aber auch der letzte Moment sein, einen Sternenhimmel zu betrachten, die Knospe einer Blume aufgehen zu sehen oder generell einen Tag voll Bewusstsein erleben, seien wir offen dafür. Dann darf alles sein, denn alles ist gut, weil es genau JETZT so ist.

In jedem einzelnen von uns steckt ein so großes Potential an Liebe und Güte, von dem wir vermutlich nicht einmal zu träumen wagen. Wir alle haben große Fähigkeiten, wie zuzuhören, zu lächeln, zu lieben und unser Ziel darf durchaus sein, dieses Potential jeden Tag ein wenig mehr zu verwirklichen, indem wir uns step by step ein wenig mehr uns selbst annähern.

Uns selbst kennen zu lernen bedeutet auch, unsere Gefühle und Emotionen kennen zu lernen. Das bedingt jedoch, dass wir uns nichts mehr vormachen. Der Prozess unseres Lebens geschieht von selbst. Es bedarf hier keiner Rollenspiele, keiner Masken und Machenschaften und vor allem nicht das Nachstapfen der Wege anderer. Geben wir uns selbst wieder die Erlaubnis, in aller Natürlichkeit unseren Weg zu gehen, indem wir uns selbst aus dem Weg gehen 😉 ! So wie es sich anfühlt, möchte unsere Seele, dass wir ein gutes Leben haben, gut mit und zu uns selbst sind, mit uns selbst fürsorglich umgehen und wenn wir das sind und tun, fühlt es sich auch gut an und macht grenzenlose Freude unser Potential zu leben und es mit anderen zu teilen.

Das ist wahre gelebte Liebe. Erst durch die Liebe sind wir unserem Schöpfer so nah wie nie zuvor. Erst durch die Liebe können wir all das spüren und erkennen, was der Schöpfer wirklich ist. Der Rest ist, verzeiht mir, einfach unwichtig und lenkt nur vom wahren Leben ab.

(c) Barbara HMW http://www.kabeah.npage.at

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Angela
    Mai 31, 2017 @ 08:44:16

    Wunderschön, da freu ich mich richtig auf einen bewussten Juni

    Antwort

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