Circum 5 oder die Lebensfreude

c5

Gerade findet die Walpurgisnacht statt, die dann den Mai einleitet. Das Beltanefest, ein keltischer Brauch, das alte Feuer wird gelöscht und durch ein Neues Feuer ersetzt. In unseren Breitengraden findet eher der Brauch des Setzens eines Maibaumes statt. Er gilt als Symbol für Liebe, Lebensfreude, Zuneigung und Fruchtbarkeit.

Wann sind wir denn so wirklich fruchtbar und dabei meine ich jetzt nicht die Zyklen der Frau. Wann sind wir Menschen fruchtbar? Meiner Meinung dann, wenn wir der eigenen Bestimmung folgen, denn dies macht uns frei und unser Sinn erfüllt uns mit Liebe und Kreativität sowie Freude. Unsere Bestimmung ergibt sich aus unserem Herzen und sie lautet, zu leben, zu lieben, seine Talente einzubringen und glücklich zu sein.

Unsere Schönheit, unsere Liebe, unsere Freundschaft, unser Wissen und unsere Talente sind nur fruchtbar, wenn sie den Menschen dient, denn so leben wir unsere Bestimmung. Wir Menschen spüren schon, was für uns gut und richtig ist, wir befinden uns sehr selten auf einem „falschen Weg“, wenn dann meist auf einem Mäander, wo wir aber wieder zurück in unseren Lebensfluss finden, da bedarf es oftmals nur eines kleinen oder größeren Anstoßes von außen.

Unser Leben ist ein Geschenk an uns und wenn wir darin glauben, alles immer aushalten zu müssen, uns von allen immer alles sagen lassen zu müssen, um es dann auch noch zu glauben, dann leben wir nicht das Geschenk Leben, sondern wir versuchen zu überleben. Themenverfehlung, könnte man mit erhobenem Finger meinen, doch dem ist ganz und gar nicht so. Jeder darf in so einem Mäander sich für einige Zeit aufhalten, wenn er diese Erfahrungen braucht, um sich dann wieder fruchtbar ins wahre Leben zu stürzen.

In diesen Mäandern wird uns unsere Verwirrung klar, werden uns unsere Prägungen klar aber wir erkennen auch unsere ganz persönliche Kraft und Einzigartigkeit. Wenn wir aus dieser Perspektive beginnen, eine neue Richtung für unsere Energien zu finden und Klarheit und Bodenständigkeit entwickeln können, sind wir bereits wieder fruchtbar auf unserem Hauptweg angelangt, auf dem vieles möglich wird.

Es gibt keine bessere Art, sein Leben zu leben und zu feiern, als unsere liebevollen und schöpferischen Fähigkeiten wieder einzubringen, wieder lernen, aus den Herzensimpulsen zu leben anstatt aus dem strukturierten Verstandesdenken. Wenn wir den Ruf des Herzens wieder wahrnehmen, ihn als Leitfigur akzeptieren und ihm folgen, dann geben wir die ganze Fülle unseres eigenen Lebens auch an andere weiter, besser geht’s nicht, seiner Bestimmung zu folgen.

Gerade in den letzten Tagen durfte ich selbst, aufgrund diverser Umstände, wieder lernen,, zu sagen, „alles ist gut, let it be“… ja, etwas sein lassen können bringt ebenso wieder in den schöpferischen Hauptfluss des Lebens und mitunter schafft es sogar eine Brücke, wo vorher nur Mauern den Weg zierten. Nichts „aushalten“, sondern sein lassen, es gut sein lassen…. „nicht mehr mitspielen, auch die Vergangenheit ruhen lassen“ und dennoch dabei sein, weil immer miteinander „verbunden“. Und in so einem Moment hören wir auf, den anderen zu „benutzen“. Wir steigen aus aus der Rolle des Opfers, des Täters und des Retters. Das ist ein wenig die wahre Freiheit der 5….

Circum 5, der Weg des Herzens…..

Gehen wir ihn gemeinsam, das wünsche ich Dir und das wünsche ich mir

❤ lichst © Barbara

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