Circum 3/17 sagst Du was Du meinst?

 

Wenn heute Dein letzter Tag auf dieser Welt wäre und ich Dir die Frage stellen würde: „Bist Du glücklich in dieser herrlichen, aufregenden Welt gewesen“? Was würdest Du mir antworten?

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?

Wenn ein Nein oder Naja die Antwort ist, woran ist es denn gescheitert? Wenn ich mich selbst und Menschen so tagtäglich beobachte, dann denke ich, wir stellen uns die „falschen Fragen“. Unsere Fragen ans Leben führen uns nicht zum Glück. Die Fragen, respektive die Kommunikation, die wir mit anderen führen, bringen uns unserem Glück nicht näher. Warum? Weil wir die meiste Zeit reden ohne zu sagen, was wir wirklich meinen!

Möglich, dass es ob dieser Aussage Menschen gibt, die das als Unsinn abtun und andere wiederum, die auf die Barrikaden steigen. Doch achten wir mal genau darauf, was wir eigentlich den ganzen Tag sagen, vor allem, was WIR UNS SELBST erzählen. Denn das ist es, was wir glauben und was dann mitunter unserem Glück im Weg steht.

Nimm Dir einmal Zeit und forsche in Dir nach unerfüllten Sehnsüchten, welche aus dem Herzen geboren wurden. Folgst Du diesen, gibst Du diesen Raum oder stellst Du sie an die Seite um sie irgendwann als „unerfüllt“ in eine Schublade abzulegen.  Wir neigen doch oftmals dazu, aus unserem Pflichtgefühl heraus diesen nicht nachzukommen. „Das Leben ist halt so“, höre ich recht oft. Aber muss es weiterhin so sein, weil es halt so ist?

Stell Dir mal vor, da gibt es diese Sehnsüchte Deines Herzens, denen zu folgen Du hier auf dieser Welt bist und Du tust es nicht. Jede Kommunikation, die nicht in diese Richtung läuft ist nicht echt, ist unehrlich, unklar. Die Folge davon sind Missverständnisse aus falsch verstandenen Erwartungen an sich selbst, an den anderen und an das Leben.

Und da die 3 auch die Zahl des Miteinanders, der Gemeinschaft ist, möchte ich den Faden weiter spinnen. Man kann einem Menschen auch zu viel Aufmerksamkeit geben. Keine hochschaukelnden Emotionen nun hochkommen lassen liebe Herrschaften, bitte 🙂  ! Egal ob in Freundschaften, in Eltern-Kind-Beziehungen oder aber in Partnerschaften erlebe ich es oft, dass um des Friedens willen, dem anderen die Situation nicht zumutend, falsch verstandener Liebe, aber auch Angst vor Konfrontationen sich verbogen wird, bis zum geht nicht mehr. Mindestens einer der beiden lebt nicht mehr die Ehrlichkeit, seine Sehnsucht des Herzens, ja er hat diese Melodie vollkommen vergessen. Und irgendwann, da besinnt er sich wieder, hört sie leise anklingen, bis sie anschwillt zu einem riesigen Crescendo und er weiß genau, dass das, was er lebt, nicht ehrlich ist, und er sich selbst und dem anderen damit keinen Gefallen tut. Gewaltige Veränderungen braucht es dann, um wahrhaft wieder zu LEBEN, diese Chance gilt es zu ergreifen.

Wieder der Sehnsucht des eigenen Herzens zu folgen, egal ob im Miteinander oder in einem Neuanfang. Genau da beginnt es schwierig zu werden, denn wenn jemand wieder ehrlich wird, sich wieder seiner Herzensmelodie zuwendet, dann steht das Gegenüber auf „Entzug“! Entweder wendet er sich dann auch wieder seiner Herzensmelodie zu oder er will in diesem Entzug „ das Suchtmittel“ zurück haben, wenn nicht beginnt er es zu hassen, mitunter nimmt  er sich auch ein anderes/ähnliches. Egal ob in Partnerschaften, Freundschaften oder Eltern-Kind-Beziehungen. Genau durch diesen Entzug ergeben sich sehr viele Missverständnisse unseres Miteinanders und die Mauern, die das Glück nicht mehr spürbar werden lassen.

Lernen wir wieder ehrlich zu kommunizieren, sagen wir das, was wir wirklich meinen.

Beginnen wir wieder „bewegt“ zu sein und unseren Herzensweg zu lieben. Fragen wir uns, was passt zu uns, was entspricht uns und was ist für uns richtig? Gibt uns das, was wir sagen und tun die Freiheit für das, was wir wirklich tun und vor allem SEIN möchten? Beenden wir das Spiel, wo wir das was uns ausmacht, in unser Herz verschließen, denn damit kann es nicht „atmen“. Richten wir unseren Fokus auf Liebe und Glück aus, damit wir die eingangs gestellte Frage am letzten Tag unseres Lebens mit einem aufrichtigen, kräftigen und glücklichen „JA, das WAR ICH“ beantworten können.

Das wünsche ich Euch und das wünsche ich mir

(c) copyright kabeah  www.kabeah.npage.at

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