Circum 12 oder Hingabe und Frieden

Friede, so ein wichtiges Wort in unserer jetzigen Zeit. Jimi Hendrix hat einmal gesagt: „Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, dann wird die Welt Frieden finden.

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Hingabe oder erkennen, wie die Dinge WIRKLICH sind, dazu lädt uns die 12 stellvertretend hier im Dezember ein. Wahre Hingabe zeigt uns den inneren Frieden.

Die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht, über die Liebe zum Rechthaben. Wie oft setzen wir uns doch für unser Recht im kleinen Kreis ein, erhalten es auch und sind dann dennoch nicht glücklich, weil die Begleitumstände sich dadurch plötzlich verändern. Manchmal zahlt man so für das Rechthaben doch einen sehr hohen Preis.

Andererseits bringt es auch nicht viel, sich immer in Bequemlichkeiten zu flüchten. Sich den Dingen nicht zu stellen, ist schlichtweg eine Vogelstraußpolitik. Die Krux an der Geschichte ist die, WIE stellt man sich? Bleibt man innerlich ganz ruhig, weil man weiß, dass es eine größere Macht gibt als uns? Wäre eine gute Möglichkeit, denn solcherart in dem nötigen Vertrauen ruhend, können wir über unsere begrenzten Denkmuster hinausgehen und uns an unserem Inneren orientieren.

Das bedeutet, wir nehmen unsere weichen, fühlenden Qualitäten war und beginnen durch diese zu handeln. Wir lernen so Gedanken und Gefühle klar wahrzunehmen und auch auszudrücken.

Unsere Wahrnehmung liegt ziemlich oft an der Oberfläche, etwas sieht so aus, hört sich so an und tausend innere Gedanken aus früheren ähnlichen Erlebnissen wollen an die Oberfläche. Entsprechend ist unsere Wahrnehmung „getrübt oder gefärbt“. Wenn wir dann noch Rechthaben wollen, wird es schwierig, denn das Gegenüber, der andere, hat ja auch sein „gefärbtes Programm der Wahrnehmung“ und dann wird’s ein bunter Haufen, ein Tumult und das hat sehr wenig mit Frieden zu tun ……….

Rechthaben, Siege und Scheinsiege sind doch allesamt „Gütesiegel des Egoverstandes“ (muss gerade selbst schmunzeln über den Einfall dieser Benennung 🙂 ) . Wenn wir uns wieder getrauen, uns unserer inneren Führung zu überlassen, das, was wir erlebt und auch erkämpft und erduldet haben, loslassen können, die Erfahrungen damit SEIN lassen können, dann spüren wir vermutlich auch wieder ein Stück weit das Flämmchen des Urvertrauens. Und je mehr wir wieder einen Weg zu uns zurück, zu unserem Herzen und damit zur Liebe zu uns selbst entwickeln, um so klarer und freier wird unsere Sicht, wie etwas „Wirklich“ ist.

Die Liebe für uns selbst in unserem Herzen getragen und durch unser Sprechen und Tun zum Ausdruck gebracht kann nur den Segen des Friedens bringen in diese Welt. Beim jedem einzelnen von uns angefangen im Kleinen………. so darf mit dem nötigen Glauben und Vertrauen dies auch im Großen geschehen… eine liebevolle, fürsorgliche und aufbauende Zeitepoche bahnt sich so ihren Weg, das Gegenteil wurde zu lange gelebt, von jedem einzelnen von uns…… und wenn manche nun meinen, ich sei ein Träumer………. Ja, der bin ich…….. das Leben will erträumt werden durch Visionen, Hingabe und Liebe

(c) copyright Text und Bild: Barbara HMW   http://www.kabeah.npage.at

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Circum 11 oder die Lust am Leben

Ich bin in Ordnung, wie ich bin, der andere ist in Ordnung wie er ist. Ich kann mich entscheiden, ob ich mit ihm will und er kann sich entscheiden, ob er mit mir will.

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Da wäre zuerst mal die Fürsorglichkeit, mit der wir uns selbst begegnen. Sich selbst ansehen, wie man seinem eigenen Schmerz, seinen eigenen Tränen, seinen eigenen Bedürfnissen und seinen eigenen ungeliebten Anteilen begegnet. Da tun sich oft Abgründe voll Unverständnis, Ablehnung und Widerwillen auf anstatt auch diesen Anteilen in sich selbst mit liebevoller Fürsorge zu begegnen.

Gerade in Zeiten, wo wir erkennen, dass das Alte, unsere bisherige Verhaltens- und Denkweise nicht mehr stimmig ist, das Neue jedoch noch nicht richtig greifbar oder spürbar ist, genau da ist es wichtig, dass wir uns unserer Intuition erinnern und diese sprechen lassen. Durch diesen intuitiven Zugang wird sich unsere Situation plötzlich anders darstellen, da wir uns auf eine andere Perspektive einlassen, eine höhere Sicht der Dinge wahrnehmen lernen.

11 in vielen numerologischen Kreisen eine höchst spirituelle Zahl und manchmal auch Meisterzahl genannt. Doch wie das so mit Meisterschaften ist, man pendelt stets zwischen dem „Normalen“ und dem „Meisterlichen“ hin und her. Wie jedoch den Weg zu dieser Meisterschaft, so ferne es überhaupt eine ist, denn gehen, werden sich viele von Euch fragen? Hmmm…. gar nicht so einfach zu erklären…

Wir Menschen haben oft die Tendenz, bei anderen gut ankommen zu wollen oder möchten Anerkennung und Liebe bekommen. Da das nicht immer möglich ist, weil dies gar nicht dem Naturell „Leben“ entspricht, und wir verbiegen uns, passen uns an, nehmen Dinge in Kauf, die uns krank werden lassen und vieles mehr. Vor allem aber machen wir uns selbst fertig, wenn uns ein „Fehler“ passiert. Wir machen uns selbst runter oder aber wir hadern mit dem „Gegenüber“, wenn dieses einen Fehler begangen hat.

Persönlich erlebe ich diese Zahlenenergie mit Mitmenschen sehr oft als Respektlosigkeit. Da wird von manchen Menschen vieles getan, um im Kreis eines anderen willkommen zu sein und wenn diese Menschen dann in diesem Kreis sind, verlieren sie dann das Interesse, geben anderen Dingen Priorität und das ganze verliert sich dann in abschätziger oder respektloser, respektive mangelnder Wertschätzung. Der eigene innere Spiegel lässt hier wahrhaft grüßen.

Wir Menschen neigen  auch dazu, zu moralisieren und zu bewerten und auf der Strecke bleibt dabei unsere spontane Lebenslust. Alleine körperliche Freuden, egal ob sexueller oder spielerischer Natur, dienen dazu, unser Leben aufregender zu gestalten und eine Tiefe in unserer Wahrnehmung zu erlangen. Wenn wir uns nun auf solche Energien nicht mehr einlassen oder nur mehr in einem „versteckten Winkel“, geht ein Teil unserer Gefühle und somit ein Teil unserer Persönlichkeit verloren.

Das Ganze wird dann zu einem Leben mit Machtkampf, mit Rechthaben und mit „sich innerlich schlecht fühlen“. Wenn man sein will und den anderen sein lassen kann, dann bedingt dies, dass wir uns selbst mit Lebensfreude und mit Lust auf das Leben einlassen und wieder lernen zu LIEBEN und zu LACHEN und spontan zu GENIESSEN, ohne „erhobenem Zeigefinger“.

Selbst mit dem anderen Verbindung aufnehmen, wann immer es das „Innere“ sagt und nicht, „wenn es uns vorgeschrieben oder von uns erwartet wird“! Erkennen lernen, ob die Menschen, die gerade im eigenen Feld leben, uns wahrhaft nähren und wir sie auch nähren, damit Geben und Nehmen sich im Gleichgewicht befindet. Zu oft umgeben wir uns mit Menschen, die entweder Energieräuber sind oder aber denen wir selbst Energie abziehen. Wir kennen das berühmte Täter-Opfer-Prinzip, egal ob im Kleinen oder im Großen.

Oftmals erkennen wir uns auch in dem Muster, dass wir, je „negativer“ sich der andere zu uns verhält, immer liebevoller und zuvorkommender werden, einfach weil wir denken, dass wir versagt oder irgend etwas verabsäumt oder falsch gemacht haben. Die Lösung wäre hier mal den eigenen Zugang zu sich selbst zu stärken, wieder neu aufzubauen und wahrzunehmen, was denn wirklich unsere wahren Bedürfnisse sind. Ist das, was in unserem Leben gerade ist, auch wirklich das, was uns gut tut, egal auf welche Art und Weise? Die richtigen Fragen bei Problemen stellen und nicht sich selbst mal in Grund und Boden stampfen. Nicht jeder Freund entpuppt sich als so einer, vor allem dann, wenn wir seinen Erwartungen nicht mehr gerecht werden. Nicht jeder Freund ist einer, wenn es ums Einhalten „ausgemachter“ Dinge geht. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Dennoch verweilen wir weiterhin mit diesen Menschen, entweder weil wir kein Gefühl für uns selbst haben, oder aber weil wir den anderen „höher“ bewerten als uns selbst.

Die wahre Meisterschaft der Energie der 11, wenn wir es schon so nennen wollen, liegt in der Bereitschaft, die Dinge zu hinterfragen und zu erkennen, welchen unausgesprochenen „Deals“ wir aufgrund von inneren Glaubenssätzen und Prägungen hinterherlaufen. Aufhören zu zweifeln und bezweifeln und uns wieder auf unsere eigene innere Kraft und Stimme zu verlassen aus der puren Lust am Leben. Solcherart eine neue Position respektive neue Perspektive im Leben eingenommen können wir gelassen und liebevoll „bei uns bleiben“ und anderen und sich selbst einfach wohltuend nah sein.

In diesem Sinne einen wunderschönen, herbstlichen November

Eure Barbara

(c) copyright Barbara HMW http://www.kabeah.at.tf teilen, auch auszugsweise gerne jedoch unter der vollständigen Quellenangabe. Danke für diesen Respekt