Zircum 9

zircum 9

Dieser Monatsbeginn fällt zugleich mit dem Neumond in der Jungfrau zusammen, welche Energie, zumal ich selbst im Zeichen Jungfrau zuhause bin und ein wenig die durchaus positiven „Nachwehen“ der gestrigen Geburtstagsfeier noch genießen darf  🙂  .

Welche Botschaft vermittelt uns denn die 9? Klar einerseits geht es um das Beenden, um das Loslassen, aber vor allem geht es um die Eigenverantwortung. Wir Menschen tun uns schon schwer, denn im Namen der Liebe oder der Familie strengen wir uns schon sehr an, leben oftmals viel zu lange in einem ständigen Konflikt, so nach dem Motto, wenn ich mich selbst liebe und gut auf mich schaue, verletzte ich andere. Doch genau das ist ein Trugschluss.

Unser Gegenüber bietet sich an, genau dieses „spezielle“ Thema zu lernen. Wir müssen lernen aus unserer angelernten Struktur des Unterordnens auszusteigen und die Dinge zu benennen. Gerade die letzten Tage habe ich das intensiv bei den Menschen erleben können, dass wenn sie was gesagt haben, das Umfeld nicht gerade „harmonisch“ reagiert hat und sie deswegen meinten, na ja es ist besser nichts zu sagen, alles beim Alten zu belassen, dann ist Ruhe und der „andere“ hat was er will.

Ohje, so denk ich mir, hab ich doch selbst zig Jahre nach diesem Motto gelebt und es lief gründlichst schief, weil es einfach unehrlich gegen sich, gegen den anderen und das Leben ist.  Wir können in solchen Situationen mal versuchen, die Situation nicht nach der Angst oder dem unguten Gefühl zu bemessen, sondern mit Freude darauf zuzugehen und zu sagen: „yeah fein, da gibt’s was zu lernen und wir können nur gestärkt daraus hervor gehen“! Komplett anderer Fokus und dieser darf andere Ergebnisse zeitigen.

Der Neumond in der Jungfrau dazu, die Jungfrau das Zeichen der Ernte…. das Spirituelle mit dem, was man so tagtäglich erlebt, verbinden, denn nur so kann Ernte eingefahren werden.

Die 9 als Zahl des Mitgefühls und der Eigenverantwortung. Was schleppen wir noch an Rucksäcken aus den gelebten Jahren bzw. Jahrzehnten mit und er wird immer schwerer unter dieser Last? Wer oder was hindert uns daran, diesen Rucksack einfach auszuräumen, all das Erlebte, den Schmerz, die Trauer, die Narben und was noch alles zu unserem Leben einfach dazugehört, dem Universum zur Heilung zu übergeben. Das ist es auch, wenn wir davon sprechen, im Hier und Jetzt zu leben. Wir sind nun mal unsere Erfahrungen, aber was wir benötigen um neu und staunend auf unser Leben zuzugehen sind lediglich die Erkenntnisse, denn diese formen uns, alles andere dürfen wir getrost zurück lassen.

Um wieder zur Eigenverantwortung zu gelangen, es geht auch darum, niemandem die Schuld am eigenen Schicksal umzuhängen. Wohl eine der schwierigsten Aufgaben, an diesen Punkt hinzugelangen, denn viel zu gern sagen wir, ja unsere Eltern, der Partner, der Chef, die Kinder, die Freunde und was weiß ich alles sind ja schuld, dass ich heute dies und das……………………

Doch seien wir ehrlich, wenn sich unsere Mitmenschen zur Verfügung stellen und als Spiegelfunktion das ausleben, WAS in uns drinnen steckt um geheilt zu werden, sind sie dann noch dafür verantwortlich? Wir selbst sind es, denn wenn wir nicht zu uns „selbst“ hinsehen wollen, dann geben wir die Verantwortung für unser Leben ab und dürfen uns nicht wundern. Unser Gegenüber ist maximal für seine Geschichte verantwortlich.

Gerade mit der Zahl 9 können wir „zeigen“ ob wir all die Energien davor wirklich integrieren konnten oder nur im Kopf dazu „Ja“ gesagt haben 🙂 .

  • Was wollen wir?
  • Welchem Gefühl folgen wir?
  • wie treten wir damit in ein Miteinander, drücken wir uns zwar mit Feingefühl, jedoch so aus, dass es für uns stimmig ist?
  • Handeln wir nach unserem Inneren?
  • Sind wir mit ganzem Herzen dabei?
  • Können wir unsere fixierten Vorstellungen dabei loslassen und flexibel mit einem bedingungslosen JA mit den Situationen umgehen?
  • Halten wir immer wieder Einkehr um zu reflektieren und zu korrigieren?
  • Achten wir darauf, dass wir ein inneres und äußeres Gleichgewicht bei allem gut halten können, indem wir dankbar auf das Leben zugehen?

…. erst dann können wir nämlich mit der Energie der Eigenverantwortung wahrlich gut leben und auch den anderen gut leben lassen, wenn er nicht unserer Meinung ist und wenn wir nun nicht seinen Vorstellungen entsprechen und mitunter manchmal  vielleicht auch etwas unbequem werden.

Zu guter Letzt dürfen wir uns aus unseren Oberflächlichkeiten und Bequemlichkeiten lösen und uns dabei fragen, was unsere Hauptglaubenssätze in unserem Leben sind. Sind es negative Sätze, so dürfen wir sie durch diejenigen ersetzen, deren Ergebnisse wir in der Zukunft haben möchten um ein freies, erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Lernen wir wieder in uns hineinzusehen, unsere Gefühle zu würdigen, denken wir unsere Gedanken neu und beobachten dabei, welche Gefühle sie uns zeigen, denn so erkennen wir, in welche Richtung wir uns bewegen dürfen, denn wir können anderen nur dann „wirklich und wahrhaft“ begegnen, wenn wir zuvor uns selbst gefunden haben und uns treu bleiben.

in diesem Sinne, einen losgelösten, leichten und freien September

❤ lichst Eure Barbara

(c) copyright Barbara HMW, gerne teilen  jedoch unter Quellenangabe: http://www.kabeah.at.tf

 

 

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Vollmond im Wassermann mit Sonnenzeichen Löwe

Welch kraftvolle Energie, auf der einen Seite die lockende Freiheit, auf der anderen Seite die majestätische Präsenz des Egos.

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Was ermöglicht uns denn den Weg in die „vielgeliebte“ Freiheit? Oftmals glauben wir doch, in einer unmöglichen Situation gefangen zu sein, sehen nirgend wo einen Ausweg, wie dies denn zu verändern wäre und tun dies dann entweder lautstark und anklagend kund oder aber ziehen uns resigniert zurück.

Doch es ist wie mit einem Käfig, in dem man zu lange verweilt hat, die Türe ist offen und man geht nicht raus. Die offene Türe, das ist die geistige Ausrichtung auf die Lösung. Um aus der Situation zu gelangen geht es darum, sich erst mal einen „geistigen“ Weg zu erarbeiten…. Das bedeutet, es geht darum eine Sicht außerhalb der Situation einzunehmen, so als wäre eine Lösung bereits vorhanden, wenngleich man die Lösung nicht kennt…. Jedoch die geistige Ausrichtung auf die „mögliche Lösung“ und das entsprechende Gefühl dazu, das ist der kreative Weg raus aus den bereits offen stehenden Käfigtüren.

Ich sehe das auch oft, wenn ich in meiner Freizeit male…. Vorsätzlich ein Bild zu malen, lässt mich immer wieder kritisch sein, weil etwas nicht so ist, wie ich es möchte. Nehme ich aber einfach einen Pinsel und Farbe und lasse mich darauf ein, was geschehen will, so gab es im Vorfeld keine Fixierung, wie etwas sein soll, sondern es darf entstehen, was entstehen will.

Der Wassermann oder der weise Narr im Tarot….. oder irgendwie in manchen Situationen der Außenseiter im Leben…. Gerade heute mit einer Kollegin darüber diskutiert… das innere Wissen um die leitende göttliche Präsenz und Kraft, egal was das Leben einem so bietet, das ist der Schlüssel… für die einen ganz einfach, für die anderen eine Riesenhürde…..

Heute an diesem kraftvollen Vollmondtag durchaus wert, mal über sein Leben Rückschau zu halten, ob man mit dieser Kraft auf Du und Du ist, oder ob man sie aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken möchte….. denn, es darf auch manchmal einfach sein…….. die Überraschung ist sicherlich vorprogrammiert……

❤ lichst Eure Barbara

(c) Barbara HMW …. http://www.kabeah.at.tf