Circum 7

circum 7

In ein paar Tagen ist die erste Jahreshälfte bereits wieder Geschichte. Der Juli steht schon in den Startlöchern. Welche Botschaft hat er mit der 7 für uns?

Persönlich erlebe ich die Zahl 7 immer als Zahl der Kopfmenschen. Kein Wunder, ist sie doch die Zahl der Reflektion bzw. die Zahl der Analyse. Analytisch alles zerlegen und „zerdenken“, das braucht viel Energie. Energie, die dann irgendwo fehlt.

Die 7 aber auch Zahl der Vortäuschung, der Maske. Unechtes Vortäuschen von etwas, das nicht stimmig ist, nur um Gefühlen zu entfliehen. Oftmals bei Menschen anzutreffen, die von sich durchaus sagen würden, dass sie absolut Gefühlsmenschen sind. Tja, das Entfliehen der Wirklichkeit oder andersrum „wie es drinnen aussieht, geht niemand was an“ hatte schon große Mode in vielen Epochen.

Viele von uns unterdrücken sich selbst, halten unbewusst daran fest, häufig deshalb, weil sie auf die Erfahrungen in der Kindheit zurückgreifen. Ich selbst bin davon absolut keine Ausnahme. Innerlich versuchen wir verwirrt nach Lösungen, weil wir ja spüren, dass etwas nicht stimmt und werden dabei immer nachdenklicher. Denken, denken, denken und immer noch wie zu Kinderzeiten auf andere Menschen schauen, damit wir angenommen, akzeptiert und als okay „empfunden“, ja eigentlich müsste man sagen, „gewertet“ werden.

Dabei wird unser Herz immer enger, obwohl wir glauben, dass wir „weit und offen“ sind. Nach außen leben wir eine starke Maske an Persönlichkeit, doch das alles ist Vogelstraußpolitik. Wir leisten inneren Widerstand gegen diese Selbsterniedrigung, ja so kann man diese Situation durchaus nennen. Gefühlsthemen lösen wir niemals, indem wir darüber hinweggehen und uns in eine Maske des taffen Menschen hüllen, der alles meistert.

Warum schaffen viele von uns es einfach nicht, in das eigene Herz zu sehen, dort die lichte Freude, das absolut bejahende Ich zu sich selbst, zu erkennen? Manchmal tut es richtig weh, dies zu erkennen und dennoch nicht zu leben, weil man nicht weiß wie.

7 die Zahl der Reflexion. Was verurteilen wir an uns? Sind Gefühle (nicht Launen und Emotionen) wirklich Schwäche? Gehören sie unter den Teppich gekehrt, weil es uns so beigebracht worden ist, dass auf das, was wir fühlen, nicht so viel gegeben werden darf? Worte wie: „stell Dich nicht so an“ oder „auf Dich kommt nicht so viel“ und ähnliche aus der Kindheit werden wieder laut. Ist uns vielleicht auch beigebracht worden, dass Gefühlen in Beziehungen zu anderen nicht zu trauen ist?

Da sind wir schon bei der 7 die Zahl des Vertrauens. Vertrauen wir unseren eigenen Gefühlen nicht, weil wir Angst haben, dass diese uns in einen Strudel hineinziehen werden, aus dem wir uns ähnlich Ertrinkenden kaum retten können? Getrauen wir uns, unsere Gefühle anderen zu zeigen oder halten wir dies für unangebracht?

Wir können keine wahren Fortschritte in unserer Entwicklung machen, wenn wir diese Gefühlsproblematik in uns nicht lösen. Da kann sich nur Angst einstellen, Angst vor dem Leben, denn das Leben ist GEFÜHL!

Die Zahl 7 als Zahl der Reflexion und Korrektur ähnlich wie in der Bibel. Am 7. Tag ruhte der Schöpfer und besah sich sein Werk. Was kann und darf verändert werden, damit es noch besser ist?

Nicht mehr der Wirklichkeit entfliehen hinsichtlich Gefühlen. Trauen wir uns, die weichen, lebendigen Energien von Freude und Leichtigkeit sowie Humor und Spaß heraus zu lassen und zu leben. Halten wir zu uns selbst keinen Sicherheitsabstand mehr, hören wir auf uns selbst zu kritisieren und in den Boden zu stampfen wegen irgendwelcher Äußerlichkeiten. Den strengen Blick loslassen und einer liebevollen Betrachtung weichen lassen. So lösen wir einen immensen Druck auf unser Leben, es ist der Druck der inneren Selbstablehnung.

Wir müssen keinem Bild entsprechen, wir müssen keine Stärken zeigen, wir müssen uns nicht beweisen. Wir DÜRFEN SEIN!!!

Wir dürfen Freude erleben und so sein, wie wir eben sind. Beginnen wir JETZT davon überzeugt zu sein, dass es sehr gut ist, so zu sein, wie wir uns fühlen. Wir sind die Liebe und das Licht des Schöpfers, wir sind ein Teil von ihm. Erkennen wir dies als unsere Wahrheit an und vieles löst sich in Leichtigkeit.

(c) Barbara HM Wandraschek

teilen gerne erlaubt unter Quellenangabe: http://www.kabeah.at.tf

Anmerkung: Barbara HM Wandraschek beschäftigt sich seit ca 20 Jahren intensivst mit Numerologie und hat Ihr Wissen in ihrem ersten Buch „Finde Deinen Wesenskern“ schriftlich festgehalten. Sie erstellt gerne Ihre Analysen über Ihre Persönlichkeit, Jahresqualitäten und vieles mehr.

 

 

 

Advertisements

Der Vollmond am 20.6.2016 um 13:03 im Schützen mit Sonne in den Zwillingen

861030_4442501428548_809920947_o

…… meine Gedanken dazu 🙂

Da lese ich gerade auf meinem Sprüchekalender: „Das Glück zu finden ist möglich, egal wie Deine äußeren Umstände zu sein scheinen.“

Hat was, denke ich mir…. wie oft machen wir doch unser Glück abhängig von Menschen, von Situationen und Umständen. Wenn dies und das ist, dann, ja dann bin ich glücklich, höre ich oft Menschen sagen.
Doch was ist Glück denn eigentlich wirklich?

Hier hilft uns die Botschaft der Achse Schütze-Zwillinge. Jupiter und Merkur, der Glücksbote mit seinem Füllhorn und die Leichtigkeit des Seins. Wie weit schaffen wir diese Verbindung? Unser SEIN mit allem was dazu gehört als Glück zu sehen, als Füllhorn innerer Gaben, Talente und Fähigkeiten, welche wir der Welt zur Verfügung stellen dürfen, ja die Welt geradezu genau danach verlangt?

…und dann lese ich die Uhrzeit mit 13 und 3 .. die 13 der Tod. Das Alte, Überholte und Unbrauchbare sterben lassen, welches uns daran hindert uns selbst als dieses Füllhorn zu betrachten, welches seine Gaben ausstreuen darf um sich selbst und andere glücklich zu machen und zu sehen. Die 3 als Ausdruck unserer Visionen und unserer Talente, als Ausdruck unseres Gefühls fürs Miteinander.

… und ganz nach Herbert Grönemeyers Lied „Glück“ stellen wir uns doch vor den Spiegel und sprechen zu uns selbst:

„““Du bist das Geschenk, aller Geschenke,
seit ich dich kenne, trage ich Glück im Blick“““

wünsche uns allen ein wundervolles und vom Glück begleitetes Wochenende herzlichst Barbara