Vollmond am 25.11.2015

Ein Gefühl in den „Griff“ bekommen……. ???

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Es gibt doch unzählige sogenannte Vollmondrituale, doch wie wirksam ist denn ein Ritual, wenn man nicht dahinter sehen kann….? Die Ereignisse der letzten Zeit lassen mich sehr nachdenklich werden, richtigerweise sogar manchmal zweifeln… zweifeln an dem was die Menschheit ausmacht, zweifeln an mir selbst, zweifeln an dem, was es denn bringen soll, sich weiter zu entwickeln, wenn doch das liebe Umfeld 😉 ….. glaube hier kann ich gut einen Boxenstopp machen, denn jeder weiß worauf ich hinaus möchte….

Das ist dann der Moment, wo ich mir den Mond ansehe, mit ihm zu kommunizieren beginne (ja so gewisse Neurosen seien doch jedem gegönnt oder? schmunzel  :-)) . Der Mond, stellvertretend für das kollektive Unterbewusste, für unsere Gefühle. Jeder kennt das doch, in einer Vollmondnacht agieren viele Menschen viel impulsiver und mitunter empfindet man vieles aufwühlender als sonst.

Einige Ereignisse lassen uns dastehen und einfach nur weinen, klagen und jammern, ganz so ähnlich, wie wenn ein Wolf den Mond anheult…. Aber den Mond anheulen ist das eine, sich selbst mit seiner ureigenen Gefühlswelt wertschätzend anzunehmen, das andere. Die verdrängten Wirklichkeiten eines jeden einzelnen von uns führen ja oftmals genau zu Manipulationen und Missverständnissen. Das wo wir die Hand erhoben haben und gesagt haben, STOP, das, wo wir Abwehr gezeigt haben – bei allem nicht wissend, warum es uns denn immer wieder begegnet – genau das drängt vehement an die Oberfläche. Diese Strategie einer gewissen Selbstimmunisierung durch Selbstverliebtheit, durch mangelnde Empathie mit der Empfindungswelt eines anderen, diese Strategie, deren inneres Bild eines Traums von einem Leben, in dem keinerlei Auseinandersetzung mehr nötig ist, weil alle Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man es sich nur tief genug wünscht, genau diese Strategie sind Allmachtsvorstellungen, die ein Scheitern durch Ohnmachtserfahrungen vorprogrammieren.

Wir erreichen unsere Ziele, allem voran unser größtes Ziel, die Erkenntnis über uns selbst, also eines stimmigen persönlichen Selbstverständnisses nicht, indem wir Rituale praktizieren und das, was es tief in uns selbst (Mond – die Schatten unseres leuchtenden Selbst) zu bereinigen und zu klären gilt, außen vor lassen, diesem ein STOP-Schild vorhalten.

Wir erreichen dies nur über ein waches Bewusstsein, welches wir durch uns durchströmen lassen. Wir erreichen dies, wenn wir uns auf den Alltag und vor allem auf ein Gegenüber wahrhaft einlassen. Wenn wir auch Gegenwind aushalten und nicht stets bemüht sind eine weisse Weste zu präsentieren. Wir haben nämlich keine, wir alle sind immer bei Verstrickungen mit einem anderen auf der gleichen Stufe. Wer etwas anderes glaubt, der glaubt auch an Zufälle im Leben. Doch es fällt uns stets zu, was UNSERES ist. Essentiell ist, uns von der übermächtigen Vorstellung zu lösen, wir könnten alle unsere wesentlichen Gefühle „in den Griff“ bekommen. Witzig ist ja schon die Vorstellung an sich, ein Gefühl zu „greifen“ ;-)). Je früher wir begreifen, dass unser Unbewusstes, ja unsere inneren Schatten unser Tun bestimmen und nicht unbekehrt, um so leichter wird das Spiel des Lebens.

Menschen, die von Ängsten geleitet sind, die Angst- und Panikattacken oder Depressionen mit sich „mitschleppen“, deren Unbewusstes ist bereits so aufgeplustert gegenüber diesem STOP-Schild, gegenüber dieser Abwehr, WAHRHAFT hinzusehen, ja sie fürchten regelrecht die Offenlegung und Totalität dessen, was in ihnen so schlummert und da ist jedes Ritual vergebene Liebesmüh, wenn nicht die Verantwortung genau dafür offenen Herzens übernommen wird, dass wir alle selbst Urheber unseres eigenen Weltbildes sind.

Lernen wir einen eigenen klaren Erfahrungsstandpunkt (nicht Wissensstandpunkt) zu den Fragen von Gefühlen, Liebe, Ängsten und Tod zu bilden. Das bedeutet, sich wahrhaft auf das Leben und vor allem auf seine tiefsten Ängste, Emotionen und Gefühle einzulassen, sich ihnen auszuliefern, alle falschen Hemmungen und Vorbehalte abzulegen, um sich der eigenen Wahrheit zu öffnen. So ergeben sich völlig neue Lösungsansätze für alte Wege, die sich nicht ausgedient haben, sondern lediglich einer Erneuerung bedürfen.

❤ lichst Eure Barbara

Text: (c) Barbara HMW http://www.kabeah.at.tf

Bildquelle: fotosearch clipart

 

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Neumond im Skorpion am 11.11.2015 um 18:48 Uhr

die 11Da lächelt das Herz der Numerologin in mir 😉 .

Möchte hier gar nicht so auf die Skorpionqualität eingehen, sondern diesmal eher auf die Zahlenenergie der 11, welche Impulse sie doch für uns versteckt hält.

Zweimal die 11, da geht es schon sehr viel um Selbstvertrauen und ein starkes Ich-Bewusstsein. Mit der 11 besitzt man schon ein enormes Kraftpotential, um mit Veränderungen und unvorhergesehenen Ereignissen konstruktiv umzugehen.  Die 11 ist in mancherlei Hinsicht, wenn sie sich auf ihre Kraft besinnt schon ein Mensch, der etwas auf den Kopf stellen kann, so eine Art umstürzlerisches Verhalten kann ihr schon eigen sein, vor allem wenn sie hier in doppelter Konstellation auftritt. Übereifer und Idealismus können dabei jedoch leicht in überhebliche oder selbstüberschätzende  Egozentrik umschlagen!

Verbindet man dies nun mit der Skorpionqualität, so geht es auch hier um das Umwandeln, das Loslassen zerstörerischer und auch selbstzerstörerischer Muster. Doch diese wollen allem voran mal erkannt werden und die Einsicht dazu hält sich manchmal eklatant und eisern irgendwo tief im Innersten „versteckt“ 😉 ! Und so passiert es dann ab und an mal, dass man einfach nicht mehr erkennt, was vor sich geht. Mit der 11 geht man dann mit so einem verstärkten Persönlichkeitsanspruch, der sich mitunter absolut in autoritärem und manchmal auch gefühllosem Auftreten zeigen kann, durch die Welt, dass man die offenen Wege der „Heilung, Transformation und des Miteinander“ überhaupt nicht mehr erkennt.

Tod, Gesellschaft, Intoleranz, Mitgefühl und Herz sind Themen, auf die hier hingewiesen wird. Und irgendwie dabei die Frage, wofür sind wir alle, also jeder einzelne hier auf dieser Welt? Was ist unser Auftrag aus unserem Inneren, was wollen wir eigentlich „bewegen“? Und vor allem, was braucht es dann dazu?

Aus der Egozentrik heraus werden wir keine Antworten darauf finden, denn aus ihr heraus ist ein Spüren nicht möglich, ist generell Empathie sehr selten vorhanden. Viele Menschen „glauben“ aus einem Gefühl heraus zu agieren und dennoch ist es ihr Kopf, ihr Pflichtbewusstsein und ihr Denkschemata, was sie in der betreffenden Situation „zu fühlen haben“, dass sie das glauben macht. Vor allem wenn es um Anerkennung, Lob und Ehrbezeugung geht, so ist man in dieser Energie kaum in der Lage, wahre Liebe und wahre Zuwendung zu spüren und zu geben.

Letztlich wird uns die kommende Zeit vor Herausforderungen stellen oder uns Verantwortung übertragen respektive dazu zwingen, für UNS SELBST Verantwortung zu übernehmen. Sich dieser zu stellen und zwar freundlich und gelassen tun was möglich ist, wäre der Weg. Ob man dabei Ziele schafft oder nicht, das spielt keine Rolle. Es geht um den bewussten Weg. Die Empfehlung lautet daher, dass man bei allem, was das Leben einem abverlangt, sich mit ganzem Herzen hingeben darf, ungeachtet dessen, „was dabei so rausschaut“! So ganz nach dem Motto: „wer Situationen und Krisen aus dem Herzen durchschritten hat, geht lichter und leichter aus ihnen hervor und ist leuchtendes Beispiel für andere“.

mit ❤ lichen und herbstlichen Grüßen

Eure Barbara

Text: (c) http://www.kabeah.at.tf