stilles Samhain ………. lautes Halloween?

Samhain, samhain

das Fest der Toten? In unseren Breitengraden Allerheiligen und Allerseelen.

Samhain oder das Feuerfest wird weltweit gefeiert, ist zwar eine alte keltische Tradition aus dem alten Europa, dennoch ein wichtiges Übergangsritual. Mit dem Wachstum und der Ausbreitung des Christentums nahm Samhain auch einen anderen Namen an, eben Allerheiligen und Allerseelen und die Erinnerung derer. Samhain teilt die alten spirituellen Praktiken des Erinnerns.

Samhain als ein Teil der Rhythmen der Natur. Die Vegetation stirbt, der erste Frost klopft an und der buchstäbliche Tod hängt in der Luft. Es kommen dunkle Tage, sterben um wiedergeboren werden zu können. Eine alte Vorstellung besagt hier, dass der Schleier dünner zwischen den Welten, also dem Reich der Lebenden und Toten sei. Dies erleichtert spürbar das Empfinden, dass wir nicht alleine hier auf dieser Welt sind, dass es noch eine nicht sichtbare „Anderswelt“ gibt. Vielfach ist hier die Kommunikation mit dieser anderen Welt leichter als während des Rests der Jahre, so zumindest die Überlieferungen.

Gut ist in diesen Tagen ein bewusster Spaziergang in der Natur. Die restlichen Farben des Herbstes bewundern, das Riechen der Natur. Sich selbst als Teil dieser Natur mit ihren Rhythmen vom Werden und Vergehen begreifen. Vielleicht ein paar kleinere Dinge aus der Natur mitnehmen und im Wohnbereich platzieren.

Einen kleinen Altar damit errichten mit Fotos oder kleinen Erinnerungsstücken von liebgehabten Verstorbenen und einer kleinen Kerze. Sich besinnlich dazu setzen und hinfühlen, was aus einem hochsteigen will? Auch so kann man kommunizieren :-).

Gut herein passt hier auch das Reflektieren über das vergangene Jahr. Was hat man geschaffen, wie hat man sich durchwegs gefühlt, wer kam Neuer dazu, wer schied aus dem Leben? Notieren und in einem Dankbarkeitsritual verbrennen und die Asche der Natur zurückgeben.

Mit lieben Samhaingrüßen

❤ Eure Barbara

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ehrlicher Genuss und wahre Lebenslust….

Vollmond im Stier am 27.10.2015, verbunden im Tierkreiszeichen Skorpion…. Normalerweise stehen sich diese beiden Zeichen gegenüber,  … dennoch gehören sie zusammen……mondlicht Auf fundamentale Krisen kann man sich die nächsten Tage gefasst machen, wenn denn Emotionen nicht geklärt sind ..……… Gefühle wollen anerkannt und befriedet respektive „geheilt“ werden. Die Stierqualität, die an sich „fest halten“ möchte, darf durch die  Verbindung mit dem Skorpion lernen, loszulassen, manchmal mutet das auch wie ein kleines „Sterben“ an. Es geht um Veränderung bis hin zu einer veränderten Lebenseinstellung.

Für mich hat sich dieser Vollmond bereits im Vorfeld angekündigt und einige meiner Einstellungen durften die letzten Tage bis in die Grundfesten erschüttert werden, die ich nie im Leben so gesehen hätte. Falsche Bescheidenheit, Opferhaltung, den anderen „den roten Teppich servierend bis zum Umfallen“, all das sind „manipulative Muster“ um nur ja nichts zu ändern. Viele werden jetzt vielleicht heftigst aufschreien oder dementieren, doch denkt einmal nach…. Wenn man nicht in seine Kraft geht, sondern in die „Unterwerfung oder Opferhaltung“, so leidet man, jedoch verändern wird sich hier gar nichts. Opferhaltung bedeutet, ich tue alles, damit sich NICHTS ändert, hab ich bis dato auch nicht so gesehen, doch es fiel wie Schuppen von den Augen. Opferhaltung, damit alles so bleibt wie es ist. Opferhaltung, damit nichts aber auch rein gar nichts losgelassen werden muss… das Prinzip des Stieres, das Festhalten am Äußeren…

Letztlich geht es doch um die innere Sicherheit, um das innere Wissen der eigenen Stabilität, die völlig unabhängig von äußeren Situationen, Menschen und Materie ist. Frei in sich selbst und aus sich selbst gebierend, das ist der Mensch, so wie er  vom Schöpfer gemeint ist. Die fundamentale Kraft aus dem Schoß des Menschen steigt sozusagen hinauf in das Halschakra und befreit so für den ureigenen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Kreativität und zwar auf allen Ebenen, auch der der Sexualität (Skorpion). Muss ja gerade schmunzeln, befindet sich mein Aszendent im Skorpion und mein Mond im Stier….. welche Qualität tut sich da denn auf  ;-))) …..

Eine völlig neue Bedeutung erhält damit auch das eigene Leben… das Erkennen des eigenen Platzes, das Erkennen, dass man sein Umfeld durch sein ureigenes SEIN automatisch prägt und manchmal sogar nachhaltig verändert und dies oftmals mit Aktionen, die gar nicht so harmonisch anmuten. Es geht um das Erkennen des eigenen WERTES, der eigenen Wertigkeit oder des SELBSTWERTES….

Mit dieser Energie können gewaltige innere Kräfte „wach“ werden, mitunter sogar Krisen heraufbeschwört werden, welche ein neues WERTEbewusstsein nach sich ziehen. Was „brauchen“ wir wirklich, um unseren Talenten Ausdruck zu verleihen? Es geht um absolute Verwurzelung, um Bodenständigkeit und unsere heimlich geweinten Tränen bezüglich erfahrener „sogenannter Niederlagen“ sind der Treibstoff, um endlich zu ehrlichem Genuss und wahrer Lebenslust zu gelangen.

Stier, der Ausdruck für Sinnlichkeit, für Schönheit, für Ästhetik…… Buddha soll auch an so einem Tag geboren und auch an so einem Tag gestorben sein…. welche Vorgabe für unser Leben „ein schmunzelndes Augenzwinkern kann ich mir dabei jedoch nicht verkneifen „ 🙂 🙂 🙂   ♥„!

In diesem Sinne einen wundervollen Vollmond nächsten Dienstag, die Energien sind bereits jetzt wirksam, um den Fokus in die Richtung der Transformation zu lenken…..

Herzlichst Eure Barbara

Text und Bild: © Barbara HMW.  www.kabeah.at.tf

Neumondgedanken für den 13.10.2015

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….oder die Sehnsucht nach einer schönen, harmonischen Welt….  stets mit einem Lächeln auf den Lippen…. Blumen, Sonne, Leichtigkeit und Spaß …… ❤

Der 10. Neumond in diesem Jahreskreis. Von Montag auf Dienstag um 2.07 Uhr nachts tritt der Mond in das Tierkreiszeichen Waage ein. Schön wäre sie schon, die Welt, wie sie eingangs beschrieben wird…. wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre… 😉

Wir Menschen haben ja von Grund auf ein sehr freundliches Wesen und lächeln, teilen, freuen…  sind schon die Attribute eines Kindes, bevor es „verdorben“ wird. Bevor es beginnt, im Mittelpunkt stehen zu wollen, bevor es manipuliert wird dass es nur dann liebenswert ist, wenn es dies und das gar gut machen wird, bevor es lernt seine eigenen Bedürfnisse zuzudeckeln weil sie nicht erwünscht sind oder stets Bedingungen an deren Erfüllung geknüpft werden usw . Mit der Zeit stellt sich dann eine Abhängigkeit ein von der Atmosphäre in der Familie, von dem Befinden der Eltern und den Menschen, die es umgeben…..

… und so bleibt es bis ins hohe Alter und die eingangs erwähnte Sehnsucht lässt einen träumen. Doch es sollte nicht beim Träumen bleiben…. diese Energie lädt dazu ein… Aufhören JA zu sagen wo man NEIN meint wäre doch mal ein erster Schritt aus dieser Anpassung auszusteigen. Aufhören zu lächeln, wo einem eigentlich nach einem „übergeben“ ist, aufhören gute Miene zu bösem Spiel zu machen. Aussteigen aus „Masken- und Rollenspiel“ und authent werden…

Was dazu gehört? …. Ganz klar, eine gehörige Portion Mut und die Bereitschaft, notfalls auch ein Stücken ohne dem „Gegenüber“ durch die Welt zu gehen. Ist ja sowieso nur für einen kurzen Abschnitt, denn wenn man bedenkt, wie viele Milliarden Menschen es gibt, wir untereinander alle verbunden sind, und dann bleibt man alleine??? Diese Rechnung geht sich nicht aus, nie und nimmer. Wer wahrhaft alleine ist, hat sich innerlich dafür entschieden, alleine zu sein und die nötigen Schritte dafür unternommen. Du glaubst es nicht? Versuch mal, wenn Du Zeit für Dich alleine möchtest, sie Dir zu nehmen und warte … wie viele Menschen plötzlich etwas von Dir wollen oder sich bei Dir melden…. Vermutlich kennst du dieses Phänomen….

Das Tierkreiszeichen Waage ist u.a. das Zeichen für Schönheit und Partnerschaft. In erster Linie jedoch die Partnerschaft, die man mit sich selbst eingeht. Wie viele Menschen bekritteln Ihre eigene Partnerschaft, wie viele suchen verzweifelt nach einem Partner und wenn er dann da ist, sehnen sie das Alleinsein wieder herbei???…. Wahre Partnerschaft beginnt in erster Linie bei sich selbst im eigenen Inneren. Wie sieht es da drinnen denn aus? Wie weit bist Du Dir selbst freundlich und vor allem liebevoll gesinnt? Oder bist Du Dir gar der ärgste innere Richter? Wie weit machst Du gerne mit Dir alleine etwas nur für Dich, für Dein inneres Kind, für Deine Seele? Wenn ich da so mit Menschen spreche heißt es immer, keine Zeit dafür, Arbeit, Termine, Pflichten usw….. und dann beginnen diese kleinkarierten Dinge wie Verurteilungen, Maßregelungen, Beleidigt sein usw..

Da werde ich nachdenklich….. keine Zeit für sich SELBST, jedoch für einen Partner ist sie dann da? Entsteht da nicht unendlich Druck, anfangs vermutlich kaum wahrnehmbar, mit der Zeit immer fordernder? Um dann die „Schuld“ dafür beim „Gegenüber“ zu suchen??? Ist es in solchen Fällen nicht vielmehr so, dass der Partner da ist, etwas „abzudecken“ und weil er das natürlich nicht kann und es auch nicht seine Aufgabe ist, ist er der „Schuldige“? Vermutlich eine Überlegung wert….. ❤

Wo treiben wir uns also an und machen es uns selbst schwer? Gebieten wir einmal der Zeit, ein wenig still zu stehen und lauschen in uns hinein… fühlen wir dorthin, wo wir noch alten, ausgedienten Werten und vor allem falscher Moral und Verhaltensweisen anhaften. Umgeben wir uns bewusst mit Schönheit, angefangen bei unseren Gedanken bis zu unserem Umfeld. Es stimmt schon, wir können und sollen Menschen nicht ändern, aber wir können ändern, mit welchen Menschen wir uns umgeben. Und wir können jeden Raum, und sei er noch so „einfach“  mit ein paar Dingen und mit Liebe ein wenig schön machen…

Entwickeln wir dabei auch ein inneres Gefühl für Vornehmheit und Würde, egal welches Rollenspiel wir gerade in unserem Leben spielen. Eruieren wir dabei die wahren Gefühle und Wünsche unseres Herzens und „würdigen“ sie. So sind wir auch in der Lage, uns am Leben zu erfreuen und mit unserem Lachen die Welt zu einem lieblicheren Ort zu machen, in dem man sich wahrhaft wohlfühlt.

❤ Eure Barbara

Text und Bild: (c) Barbara HMW  http://www.kabeah.at.tf