Roter Mond, Vollmond, Blutmond, Supermond und Mondfinsternis am 28.9.2015 um 4:52 h

…. Wie viele Begriffe da herumschwirren…. Ehrlich ich weiß mir damit nichts anzufangen. Also lassen wir andere sprechen, die davon eine Ahnung haben.

blutmond

…. Supermond bedeutet, der Mond kommt auf seiner Umlaufbahn der Erde nahe und dadurch erscheint er uns größer. „“Dann gibt es zwischen 4:11 und 5:23 Uhr eine totale Mondfinsternis. Das bedeutet: Sonne, Erde und Mond stehen in einer direkten Linie. Die Erde blockiert das Sonnenlicht und wirft ihren Schatten auf ihren Trabanten. Zum Blutmond wird dieser, weil rotes Licht durch die Erdatmosphäre auf den Mond gelenkt wird und ihn rötlich färbt – wie bei einem schönen Sonnenuntergang. Rainer Kresken von der Europäischen Weltraumagentur (ESA)““……

und nun noch meine Gedanken dazu..… Vollmond im Tierkreiszeichen Widder, Sonnenzeichen Waage … coole Opposition. Durchsetzung gegenüber Befriedung, der innere Krieger und die heitere Leichtigkeit der harmonischen Beziehung. Wie geht das denn zusammen? Die Mondin im Widder zeigt uns mit dem Blutmond eine feurige, kraftvolle Mutter. Ein kleines Kind mag es gar nicht, wenn es abhängig ist, es wird ärgerlich, wenn es nicht sein eigenes Ding tun darf… „ich will alles alleine tun“…. das kann eine Übermutter ganz schön aus der Fassung bringen. Wer ist nun der Stärkere, die Mutter oder das Kind…. Manch kleiner Krieg kann sich dadurch entfesseln….

Wo zeigen wir unsere Widderkraft im Leben und wo liegt sie wie hinter einer dicken Wand verborgen und man meint, einfach keinen Zugriff darauf zu haben? Wo blockiert etwas dieses Licht in uns? Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Mutter eines Kindes, welches mein Klient ist… und ihre Aussage trifft genau dieses Thema… „wenn ich einen anderen Weg einschlage, bin ich abhängig und das möchte ich nicht“…… es geht doch gar nicht von vornherein, alles als Abhängigkeit zu sehen, es geht doch in erster Linie, sich überhaupt einmal für einen Lösungsweg zu ÖFFNEN, auch wenn das mitunter die Kraft des inneren Kriegers erfordert. Und nicht immer ist Abhängigkeit genau das, sondern manchmal einfach ein klares Miteinander, gegen das man sich sonst so vehement wehrt….das Leben weiß schon, was es tut……  Warum wohl???

Wenn Gefühle wie, ich bin wütend, ich bin erschöpft, ich halte das so nicht aus…. endlich Platz haben dürfen und nicht immer durch „kopfbetonte, verständige Haltungen“ unterdrückt werden, dann kann ein Stein ins Rollen kommen….

…. Hin zu einer Gerechtigkeit und Harmonie im Miteinander, egal ob dann ein Miteinander möglich ist oder eine andere Form gefunden wird….. Das Leben will nicht aus dem Verstand gelebt werden, um eine Scheinharmonie aufrecht zu erhalten………. Gerade die Mondfinsternis fordert uns auf, unsere eigene innere Finsternis anzusehen, wo wir etwas „zudeckeln“. Das Leben will mit echter Herzenqualität und Herzensgüte gelebt werden. … Und echte Herzensqualität hat auch den Mut zur eigenen Wahrheit zu stehen und diese anzusprechen und für eine Lösung zu sorgen.

Lösungen bergen nicht immer das Potential des Alleinganges, manchmal eben des Miteinanders…. Denn ein Krieger, der im Alleingang gegen die Welt loszieht, soferne er denn dies überhaupt tut,  kann sehr bald als Don Quijote durchs Leben gehen und die Einsicht dieses „Unsinns“ am Totenbett zu haben, verwehrt so manche Leichtigkeit und Glückseligkeit des Lebens, die man hätte wahrhaft genießen können. So wird der innere Krieger aktiv, so darf er sich zum Wohle der Beziehungen ausleben, vor allem aber zum Wohle des eigenen Seelenheiles.

Eine gute Räuchermischung hierfür ist für mich: roter Klee, Weihrauch, Beifuss und Königskerze. Einen Versuch ist es schon wert 😉 ❤

Text und Bild : (c) Barbara HMW  www.kabeah.at.tf

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ein paar Gedanken bezüglich Beziehungen ….

In ein paar Tagen bereits beginnt das Tierkreiszeichen von der Jungfrau in die Waage zu wandern.

blume

Die Waage das Zeichen für „Beziehungen“. Die Waage gibt den Impuls, in Beziehungen für ein Gleichgewicht zu sorgen, eines, welches der kosmischen Ordnung entspricht und somit Gegensätze versöhnlich ausbalanciert. Unser Leben wird also erst durch Begegnung mit dem anderen, mit dem DU sinnvoll und reich.

Gerade was dieses Thema anbelangt, durfte ich in meinem Leben sehr viel lernen. Eine Verbindung zwischen zwei Menschen, egal ob Freundschaft oder Partnerschaft ist eine Vereinbarung auf Seelenebene.  In einer in einem höheren Bewusstsein geführten Verbindung gehen wir einen Prozess ein, nämlich jenen des beiderseitigen Wachstums respektive der Unterstützung.

Wie wir geben, so werden wir empfangen. Das stimmt mich manchmal nachdenklich, denn nicht immer ist dieser Ausgleich sichtbar, obwohl er da ist, manchmal in Form von Erkenntnissen. Das passiert dann, wenn einer der beiden den „Dienst am anderen“ entweder übertreibt, sich selbst nicht gleichwertig sieht, oder eben in alten Geschichten noch hängt, die mit einem salopp gesagt „gestörten Zuhause“ der eigenen Kindheit zusammen hängen. Doch ich bin jetzt mal mutig und getrau mich zu behaupten, wir ALLE, die ganze Welt ist „gestört“. Man braucht sich doch nur umzusehen. Doch wir allesamt haben eine Möglichkeit, dass wir das, WAS uns passiert und begegnet ist, als Erfahrung werten, die uns reifen und wachsen lässt, somit können wir das Erlebte „wandeln“. Unser Ego glorifiziert Schmerz, unser Herz benutzt ihn zur Heilung. Die Annahme dessen, was passiert ist und das innere Wissen, dass wir uns genau diese Erfahrungen selbst wählten, um zu erkennen und zu heilen, ist der Akt, der uns aus der Angst und den alten Geschichten aussteigen lässt (viele nennen diesen Prozess den Akt der Vergebung).

Nun nochmals auf das DU zurückzukommen, wenn wir „miteinander unterwegs sind“, dann verpflichten wir uns auf einer inneren Ebene, unsere emotionalen und geistigen (manchmal auch materiellen) Ressourcen in den wechselseitigen Dienst zu stellen. Das bedeutet, wir räumen den Bedürfnissen des DU, des Gegenübers die gleiche Priorität ein, wie unseren eigenen. Es ist eine Illusion, von getrennten Bedürfnissen zu sprechen. Wenn ich mit einem/er Freund/in (Partner(in) etwas unternehme, so kann ich nicht nur an mich denken, ich muss auch die Bedürfnisse der anderen Seite gleichwertig mit berücksichtigen. Geschieht das nicht, gerät das Ganze mit der Zeit aus der Balance, wird einseitig und macht nicht gerade glücklich.

Übung und ein wahrhaftes „Sicheinlassen“ sind die Komponenten für diese Disziplin. Wie oft wehren wir uns gegen diese Erfahrungen, indem wir an Groll oder Ressentiments festhalten oder gar an alten Geschichten mit anderen Personen. Wir haben jeden Moment der Welt für uns selbst zur Verfügung, dass wir an uns arbeiten können zur Heilung. Den Spiegel dazu bietet uns das DU, das Gegenüber. Ich behaupte hier mal, dass jeder von uns gerade auf dieser Ebene einiges an Ängsten und anderen Manifestationen hat, welche „geheilt oder befriedet“ werden wollen. Die kommende Zeit hilft uns, auf dieser Ebene bewusster hinzusehen und hinzufühlen, um eine liebevolle Balance wieder herzustellen.

♥ lichst Eure Barbara

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Neumond in der Jungfrau am Sonntag den 13.9. um 8.42

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Der Neumond zur Neuausrichtung…. was hat das mit Schneewittchen zu tun?

Wissen wir eigentlich, was unsere ursprünglichen Bedürfnisse sind? Schenken wir diesen die gebührende Beachtung? Vor allem im Hinblick darauf, ob wir selbst diesbezüglich aktiv werden oder stille, bescheidene Wartende sind. Nehmen wir unser Glück selbst in die Hand oder warten wir, bis uns ein Quentchen davon beschieden wird?

Ich vermute, wir kennen alle das Märchen von Schneewittchen. Das wunderschöne Mädchen mit der bösen, eitlen Stiefmutter, die einem Jäger befiehlt, Ihre Stieftochter zu töten und ihr als Beweis das Herz des Mädchens zu bringen. Doch der Jäger verweigert.

Schneewittchen selbst kommt zu den 7 Bergen, wo die 7 Zwerge wohnen, für die sie dann die Wohnung auf Hochglanz bringt und ihnen Essen kocht. Schneewittchen wächst dadurch zu einer höheren Weisheit heran, indem sie den Zwergen dient, die symbolisch für die Weisheit der Erde stehen. Das Häuschen der Zwerge steht für die dunkle Seite des Menschen, welche gereinigt und geheilt werden will. Deshalb ist die Vergiftung durch den Apfel der bösen Stiefmutter nur eine wichtige Sequenz, um selbst durch diesen „Tod“ durch eine Transformation zu gehen in die nächste Entwicklungsstufe. Die 7 ist hier relevant, die für Selbstmeisterung und vor allem für die Selbstehrlichkeit steht. Die 7 mit dem gläsernen Turm der Eitelkeiten, mit den Masken des Lebens, damit nur niemand das Innere erkennen kann und mit dem Auftrag der Ehrlichkeit und Überwindung des Egos und sämtlich damit verbundener Rollen.

Vielleicht sind wir selbst, angesichts des Weltgeschehens, aber auch angesichts unserer ureigenen Rolle in unserem kleinen Kreis der Familie, Gemeinde usw. an einem kritischen Punkt angelangt. Zumindest sollten wir nun beginnen zu reflektieren über unsere vergangenen und jetzigen zwischenmenschlichen Erfahrungen. Unser aller Seele hat eine Sehnsucht, zu dienen, also unseren Dienst am Nächsten einzubringen. Alles was schädlich ist sollten wir heilen und ins Licht gehen lassen, gleich Schneewittchen, die durch ihren gläsernen Sarg aus der Dunkelheit der kleinen Hütte ins Königreich des Prinzen überwechselte.

Die Jungfrau als Qualität der Heilung und der Ordnung. Die Jungfrau aber auch als Qualität der persönlichen Würde, wie leben wir diese? … und was den Erfolg im Leben anbelangt, er kommt nicht immer so wie wir es glauben und erwarten mögen, er sucht sich seine ureigenen Wege… sind wir bereit, diese anzunehmen oder halten wir an unseren fixierten Vorstellungen fest? Letztlich ist die Jungfrau das Zeichen der Ordnung und Ordnung entsteht dann, wenn es zuerst ein Chaos, also eine Krise gegeben hat, die gemeistert wurde. Und genau daraus entsteht ein stilles, inneres Glück, ein Einrenken der eigenen Vorstellungen und ein inneres Verstehen, die Seele nimmt ihren ureigenen Platz zufrieden ein.

Wenn wir dann noch lernen, bei all der Verantwortung, der wir uns gegenüber sehen, Spaß und Vergnügen den angemessenen Raum zuzugestehen, dann werden wir erkennen, dass uns dies ebenfalls Gewinn einbringt. Wenn wir lachen und Freude haben, entspannen wir uns und in dieser entspannten Position kreieren wir viel leichter neue Ideen und können unsere Herzenswünsche wesentlich besser manifestieren. Eine entspannte und strahlende Person zieht wundervolle und hilfreiche Personen an und so entstehen neue Chancen. Letztlich lässt dies doch nur den Schluss zu, dass wir es uns gar nicht leisten können, keinen Spaß zu haben oder schmunzel 🙂

in diesem Sinne wünsche ich uns allen einen wundervollen Neumondbeginn, mögen wir mit den Energien liebevoll fließen

❤ lichst Eure Barbara HMW

Text und Bild: (c) Barbara HM Wandraschek

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Festhalten und Loslassen …. der September

achse49

Gleich mal für morgen, der 4.9…… Wieder mal eine Zahlenachse. Welche Botschaft birgt sie für uns?

4 das Anpacken, das Tun, das Festhalten, sich der eigenen Macht bewusst sein, das „in-Erscheinung-treten“

9 das Lösen, das Loslassen von dem, das nicht Deiner wahren Natur entspricht, formauflösend

Vom Tierkreiszeichen stehen sich hier 4 der Steinbock und 9 die Jungfrau gepaart mit dem Zwilling gegenüber. Der Steinbock mit seinem Grenzen setzenden Prinzip, welches Arbeit, Stabilität, Struktur und Ordnung enthält und Jungfrau/Zwilling durch Merkur verbunden mit dem Prinzip des Verstandes, der Ausdrucksfähigkeit, der Lebensphilosophie schlechthin, welche alle einer „Bewegung“ unterliegen…… Starre und Fließen…… Aufbau und Loslassen….

So ist dieses Prinzip auch zu verstehen. Die 4, welche Grenzen in allen Lebensbereichen zu ziehen hat, so wie sie für jeden einzelnen stimmig sind. Nicht blind anderen Regeln und Gesetzen folgend sondern auf sich hörend und selbstbewusst sowie souverän, weil um den eigenen Wert wissend, agierend. Sich behaupten und sich durchsetzen und nicht klein machen und dann leiden. Vor allem, und das ist die Verbindung zur 9, klar darin zu sein, wann ein JA und wann ein NEIN zu geben ist.

Zur 9 kommend, was sind eigentlich die Glaubenssätze, nach denen Du funktionierst oder „lebst“? Gilt es hier loszulassen, ein klares NEIN zu sprechen und durch Neues zu ersetzen? Viele Muster wurden geprägt durch Enttäuschungen und unaufgelöste Glaubenssätze, welche in uns stecken und nur auf Befreiung und Heilung durch Annahme warten. Loslassen bedeutet in meinem Weltbild 😉 Annahme dessen was ist und nicht mehr im Widerstand zu sein. Loslassen bedeutet, alles, was war zu beleuchten und nicht zuzudecken. Loslassen bedeutet auch, die bisherigen Glaubenssätze aufzulösen, wenn sie einschränkten (4), denn alles was behindert, verhindert das Fließen. Ein Leben welches nach Masken und aufgesetzten Verhaltensweisen gelebt wird, fließt nicht, ist nicht authent. Und hier wieder die Verbindung zur 4… Wenn man nicht authent lebt, kann man auch nicht in seine eigene MACHT kommen.

Das ganze kann mit einem Flussbett verglichen werden, wenn man den Fluss künstlich aufstaut (und nicht wenn es viel Wasser (Emotionen) gibt, auch wieder abfließen lässt), wird er irgendwann alles überschwemmen um dann wieder in seine authente, also ureigene Bahn zu gelangen….. die Natur hat sich bei allem was gedacht…. auch beim Menschen ;-). Auch wir Menschen stauen auf, halten fest an Regeln, Normen, Verhaltensweisen, Glaubenssätzen, nur um eines zu erhalten: „Anerkennung und Liebe“…. und irgendwann bringt es das Fass zum Überlaufen, meist in Form von Unfällen, Krankheiten, Schicksalsschlägen (4+9=13) denn die 13 ist das verändernde Prinzip ganz nach dem Motto, „der König ist tot… lang lebe der König“.

Daher beenden,  alles was im Leben nicht mehr passt, wenn zu viel zu tun ist, dann einfach step by step alles „abarbeiten“ (4) und die Pausen dazwischen mit gutem Gewissen genießen (9) frei von Schuldgefühlen. Sich vielleicht auch vor Augen führen, dass alle Sicherheiten und Bindungen sich zu Zeiten immer wieder verändern mögen, jedoch in jedem Ende ein neuer Anfang bereits steckt. Beenden, was zu eng ist, was nicht mehr stimmig ist, das funktioniert nur, wenn man den Umständen klar ins Auge blickt und sie annimmt. Solcherart dann Ordnung in die eigenen Gefühle bringen und bei allem zu hinterfragen, behindert irgend etwas dabei, voll und ganz lebendig zu sein und mit dem Leben zu fließen? Das ist die Ausrichtung im Leben, auf die es ankommt.

Mit herzlichen und liebevollen Grüßen Barbara

Text und Foto: © Barbara HMW