Beltanefest ~ Walpurgisnacht 30.4.

             Mein Gott wie die Zeit vergeht, man kommt ja mit dem „Schauen“ gar nicht nach…. so oder ähnlich gehts grad vielen Menschen. Gerade erst den Jahreswechsel, Imbolc/Maria Lichtmess und Ostern zelebriert, nun kündigt sich für morgen schon wieder Beltane, also die Walpurgisnacht an. Man hat so das Gefühl, das Rad der Zeit dreht sich immer schneller und schneller…. MaitanzBildquelle: Beltane by ArjenHenry
             Beltane, der keltische Sommeranfang aber auch ursprünglich der Beginn des keltischen Jahres. Die Natur zeigt sich in einem herrlichen Kleid, voll des saftigen Grün und der prächtigen Farben. In früheren Zeiten war es so (vermutlich ist es auch heute noch so), dass die Bauern in dieser Zeit fleissig mit dem Aussäen beschäftigt waren, denn bis zum ersten Kuckucksschrei musste jeder Same mit Erde bedeckt sein.
             Wikipedia meint: „Die Beltanefeierlichkeiten zum Sommerbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Traditionen wie der „Tanz in den Mai“ und beim Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat hier vermutlich seinen Ursprung, denn die Kelten schmückten zu Beltane die Häuser und Ställe mit frischem Grün und feierten mit Maibaum, Mai-Lehen und Maikönigin (bis in die neueste Zeit in Tralee zu sehen). Diese noch heute praktizierte Wahl der Maikönigin ist eventuell eine letzte Erinnerung an die Verehrung einer Göttin, die dem Land Fruchtbarkeit schenkte.“
Fruchtbarkeit ist das Zeichen dieser Zeit. Ich hab einmal in einer alten Schrift gelesen, dass in dieser Zeit die Ehen für 24 Stunden aufgehoben wurden und diese Kinder, die hier gezeugt wurden, galten dann nicht als Bastarde sondern als „gesegnete Kinder“! Beltane, das Fest der Fruchtbarkeit, der Sexualität, der Lebensfreude schlechthin. Das bedeutet auch, keine Energien zurückzuhalten, alles rausholen und die neuen Möglichkeiten zu erkunden.
           In den neuen Interpretationen für dieses Beltanefest geht es um die Verbindung von Gott und Göttin um Fruchtbarkeit hervorzubringen. So ist es auch ein Impuls für uns, uns selbst wieder mit unseren männlichen und weiblichen Anteilen liebevoll zu verbinden, die kymische HOCHzeit zu feiern damit sich aus uns selbst wahrlich ein göttliches Geschenk an diese Welt gebieren kann.
            Nun noch kurz zur Walpurga, eine englische Äbtistin, deren Gedenktag hier ebenfalls gefeiert und kurz mit Walpurgisnacht umschrieben wird. Dieses „Hexenfest“ ist das lustvollste und sinnlichste wohl des ganzen Jahreskreises. Die Erd-/Wald-/Naturgeister machen sich, der Legende nach, sichtbar, um das Dunkle und den Winter nun endgültig zu vertreiben. An deren Stelle tritt dann die Maienkönigin, eine lichte, helle Gestalt, die Freude und Fruchtbarkeit bringen soll. Also liebe Hexen, Besen schon geputzt 😉 und auf Vordermann gebracht? … alles fürs Feuerchen und für den Tanz bereit?
 ….. morgen geht’s los ………….. hexerl Eure Barbara
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Natur

Schönen Freitagmorgen ❤        Du bist (ich bin) bescheiden, doch in DIR (MIR) ist Herrlichkeit!

fr12

fühl Dich gesegnet und geh dankbar hinaus in die Natur…..

F.Nietsche sagte schon: „in der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.“

Geniesst den Tag ❤

ein paar Zeilen, die ich auf einem Bild gelesen habe, Autor mir unbekannt:

„Erde ich spüre Dich, leise berühr ich Dich…

Duldest den Menschenfuss, fühl meinen Liebesgruß.

Trägst mich bei jedem Schritt, nimmst meine Last noch mit …

schenkst mir die Heimat hier, Erde ich danke Dir!“

Neumond im Widder

…. am 18.4. um 20:58 Uhr des

Welche Impulse möchten uns hier erreichen? Es ist eine Zeit des aktiven TUNs, des Aufbauens, genau so wie die Natur aufbricht. Doch um überhaupt aufbauen zu können, muss das Alte zuerst erkannt und „freigelassen“ werden. Was nützt es denn auf altem, zerbröselndem Fundament etwas Neues aufzubauen… egal wie weit man da kommt, es wird immer wieder einstürzen….

…. So ist es auch bei unserer geistigen Ausrichtung, ist das Alte nicht wirklich befriedet und freigelassen, dann wird das Neue immer wieder einstürzen… kennt Ihr vermutlich selbst. Ihr habt Euch gerade von einer Situation, die nicht so stimmig war, gut erholt, glaubt nun, alles ist Bestens und „wusch“ kommt die nächste Keule und ihr sitzt wieder dort, wo Ihr bereits mal gewesen seid…..

Was tun in solchen Situationen? Es setzt eine Bereitschaft voraus, die innere Wahrnehmung von einer Sache zu verändern. ***Wenn es mich in einer Situation durcheinander würfelt, dann muss ich mich irgendwo innerlich falsch „entschieden“ haben.***

Diese Tatsache will mal erkannt und angenommen werden. Der weitere Schritt ist, dass ich erkenne, dass ich diese Entscheidung selbst getroffen habe und mich dadurch auch wieder anders entscheiden kann und zwar ganz bewusst, da ich nun mit mir im Frieden sein WILL. Und hier haben wir die Widderqualität, es geht um die eigene Willenskraft. Ich will mich anders entscheiden,  mit mir selbst im Frieden zu sein.

Sich dabei nicht schuldig fühlen, einerseits für die Situation, die für das Durcheinander gesorgt hat und andererseits für die neue Entscheidung, ist der nächste wesentliche Schritt in die Eigenverantwortung. Wenn ich nun noch meinem Geist in mir gestatte, mich wieder mit meinem schöpferischen Anteil (manche nennen ihn göttlich) zu verbinden (nicht meinem Ego, denn das akzeptiert diesen Teil nicht wirklich 😉 )… dann habe ich etwas Neues geschaffen…..

Das Neue, welches aufbrechen will wie eine Knospe gerade jetzt im Frühling, um dann zu einer wahren prächtigen Pflanze heranzureifen, die andere inspiriert oder bereichert durch welchen Aspekt auch immer. Genau so ist es mit unserem Leben, mit unserem Bewusstsein, mit unseren Fähigkeiten… sie wollen sich immer wieder erneuern, weiter entwickeln um FÜR die Welt unterstützend oder inspirierend da zu sein…. und so werden wir selbst immer authenter und freier unsere wahre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen.

Wie stark unsere Durchsetzungskraft dabei beschaffen ist, und wie stark wir unsere Antriebe dabei erleben und vor allem, auf welche Weise wir sie umsetzen, bestimmt auch unser Verhältnis von Nehmen und Geben in dieser Welt. Wie tue ich und was tue ich, um mir das vom Leben zu nehmen, was ich haben möchte? Denn wie habe ich kürzlich gelesen: „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen!“

Herzlichst Eure Barbara

Text und Bild: © Barbara Wandraschek

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13.4.2015 oder das TUN

13 und 4 in Verbindung, der Tod und der Herrscher im Tarot

fipsy (1) Wieso nehme ich hier bei diesem Thema das Bild eines Vogels? Gerade weil mir dieser Vogel, es war mein eigener geliebter Wellensittich, dieses Thema so stark präsentiert hat. Er zeigte mir das Thema Tod und Herrscher deutlich vor Augen. Er hatte einen daumenballengroßen Tumor am hinteren Rücken, konnte nur mehr breitbeinig flach stehen und war dem Tod geweiht. Doch was macht dieser kleine Kerl, er beisst sich täglich den Tumor ein kleines Stückchen locker bis dieser nach genau 13 Tagen am Boden lag und der kleine Vogel quietschfidel sich wieder ans „Fliegen“ erinnerte und erst Jahre später an Altersschwäche wirklich starb.

Tod und Herrscher, der Herrscher über das eigene Leben, über die eigenen Gedanken und vor allem über das eigene Tun, so wie die 4 es klar anzeigt. Es wird immer wieder im Leben Widrigkeiten, Schwierigkeiten und Hindernisse geben, jedoch das eigene TUN ist es, was DARAUS werden darf.

13, der Tod oder die Transformation, lediglich ein anderes Wort dafür. Letztlich gibt es den Tod nicht wirklich, es ist stets ein Übergang in eine andere Bewusstseinsdimension, selbst bei Pflanzen in der Natur, sie blühen, verblühen, verrotten und verbinden sich so wieder mit Mutter Erde, um eine neue Pflanze entstehen zu lassen…. es gibt keinen Tod sondern nur Transformation.

Vielleicht sich an diesem Montag mal BEWUSST machen, was zu verlieren uns am meisten Angst macht, denn dort gilt es hinzusehen und zu transformieren. Für mich mache ich dann eine einfache Übung: ich male mir dieses Szenario in den schlimmsten Farben aus bis ich an den Punkt gelange, wo weiter einfach nichts mehr geht. Dann stelle ich mir vor, dass ich aufgrund dieses Szenarios sterbe und sehe zu, wie nur der Körper verfällt und stirbt, das Bewusstsein jedoch so weiter besteht. Dann sehe ich mir aus dieser Perspektive das Szenario nochmals an, es relativiert sehr sehr vieles 😉 ! Vielleicht auch eine Übung für Euch?

Erst wenn wir völlig im Einklang mit unserem Wesenskern sind, also jenseits der Vorstellungen unseres begrenzten Verstandes und Egos, erst dann erkennen wir das große Ganze einer Sache bzw. einer Situation und dann fürchten wir weder Tod noch Veränderung. Die Ängste lösen sich auf, denn wir wissen innerlich, dass etwas Neues damit beginnt. Erst durch diese Transformation wird unser Leben und unser Handeln wirklich bedeutsam.

Wir erkennen, dass alles seine Zeit hat, ein Werden und Vergehen, welches aber auch den richtigen Zeitpunkt fürs TUN und fürs SEINLASSEN beinhaltet, und in dieser Akzeptanz können wir wahrhaft loslassen, denn wir beherrschen dann die Notwendigkeit des Gegenteils einer Sache so wie wir sie wollen, einzusehen. Licht gibt es nur, wenn es auch dunkel ist, sonst erkennen wir es einfach nicht. Die Sterne am Himmel sehen wir auch nur in der Dunkelheit, niemals im Tageslicht, hier jedoch sehen wir die strahlende Sonne, diejenige, die auch die Sterne bescheint 😉 und beides ist wunderschön.

(c) herzlichst Eure Barbara

10.4.2015 eine 13 als Tagesenergie

Wunderschönen guten ~FREI~tag morgen und einen heiteren Frühlingstag ❤ DIGITAL CAMERA

***Wenn wir unsere Begrenzung außer Kraft setzen sprengen wir Fluttüren für neue Weisheiten. Weil wir uns aber vor der neuen Flut fürchten setzen wir unsere Begrenzung nicht außer Kraft.*** ~Christa Schyboll~

….jede Grenze beginnt doch zuerst in unserem Kopf durch unsere Gedanken… heute mal ganz BEWUSST so einige dieser Gedanken hinterfragen, ob das Leben nicht leichter und heiterer, eben freier wäre, würde man diese Gedanken außer Kraft setzen, eben Grenzen damit sprengen…. einen Versuch ist es allemal wert ♥

ein herzliches und offenes Wochenende wünscht Euch Barbara

April oder das Wesen der 4

4.4. oder das  Wesen der 4 (vier)…. Fluss und Struktur

Unsere Gesellschaft folgt, wie wir erkennen, starren Regeln, Mustern, Grundsätzen, Vorgaben usw. Viele Menschen jedoch spüren bereits, dass dies nicht immer einer konstruktiven Entwicklung dient. Natürlich, Bewährtes, Konservatives hat schon seine Berechtigung, jedoch die Zeiten unterliegen einem Wandel und so natürlich auch die Gesellschaft. Doch was tun wir? Wir leben immer noch nach Regeln und einer Doktrin wie vor 100 Jahren ;-).

Kein Wunder, dass viele am System, an der Entwicklung, am Menschsein generell zweifeln und hier zu rebellieren beginnen. Und da sind wir schon bei der 4. Sie steht zwar einerseits für Stabilität, für Sicherheit, für das Fundament und das TUN schlechthin, jedoch wenn es hier keine Möglichkeit zur Ausdehnung gibt, dann wird alles starr, stur, eingebettet in ein Planquadrat, wo mit der Zeit alles einer verhärteten Struktur zum Opfer fällt und sich eine Kruste aus Gewohnheit, Lethargie, rigidem Denken und Verhalten sowie harter und mitunter freudloser Arbeit und Pflichterfüllung drüberlegt.

Die 4 in ihrer reinen Form steht nämlich auch für Einfallsreichtum, Experimentieren, unkonventionelles Verhalten, Toleranz und Veränderung. Das ganze Leben unterliegt ständig einem Veränderungsprozess und führt man ihn nicht freiwillig her, bedeutet, ist durchlässig wie fließendes Wasser, so werden die Veränderungen, ausgelöst durch das Leben selbst (nicht das Schicksal wie viele hinlänglich meinen) eben als Schicksalsschläge erfahren, anstatt einer Möglichkeit, endlich wieder Flexibilität und Bewegung ins Leben reinzubekommen.

Nehmen wir auch die Wissenschaft her, nicht alles ist bewiesen, bei vielen Lehrbüchern kommen wir in der heutigen Zeit darauf, dass sie nicht stimmig sind, eben Wissensstandard einer anderen Zeit, einer anderen Epoche und somit eines anderen Bewusstseins.

Wie nun in die Kraft der 4 gelangen? Es hat viel mit Verantwortung zu tun. Verantwortung ist keine Pflicht wie wir glauben. Pflichten haben so den Touch von „es ist ein notwendiges Übel“, Pflichten sind mechanisches Handeln, konditioniert aus der Vergangenheit. Verantwortung hingegen ist Wachstum. Verantwortung folgt keinen Regeln, keinen Befehlen, keinen starren Strukturen sondern beruht auf spontanem und vor allem „bewusstem“ Handeln, wie es die Situation erfordert. Das ermöglicht in jeder Situation neu auf die Angelegenheit zugehen, wenngleich andere diese mitunter als Akt der Rebellion auslegen möchten (was ja wiederum nur aus der Konditionierung passiert), so ist es dennoch ursprüngliches Leben.

Die 4, dem Saturn und Tierkreiszeichen Steinbock zugeordnet. Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit fordernd sowie Grenzen setzend, die Auseinandersetzung mit Tradition, Elternhaus und Öffentlichkeit. Hier haben wir ihn wieder, Saturn, den Regenten des Vorjahres, den Lebenslehrer schlechthin. Mit der 4 will er uns diese Flexibilität wieder lehren, er will uns lehren, dass alte Strukturen aufgebrochen werden müssen, um neue Energie durch unser Leben fließen zu lassen. Der Sturm der letzten Woche zeigte dies auch deutlich im Außen…. ich sehe es fast wie eine Aufforderung des Universums, endlich aktiv zu werden, zu TUN und nicht in der ohnmächtig fühlenden hilflosen Tatenlosigkeit in Situationen zu verharren, gleichsam als wäre das Leben eine Last, eine Pflicht anstatt eine Freude und ein Spiel.

Drum lade ich Euch ein, spielt das Leben, experimentiert, liebt es, liebt Euch, nehmt Herausforderungen liebenden Herzens an zum Wachsen und dabei nicht vergessen, frei nach dem Motto: „nix is fix“  herzlichst Eure Barbara

Text: copyright Barbara Wandraschek

http://numerologie.de.to

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